Digitaler Detox – Fitness für die Seele Teil 1

Wenn du ein schon lange nicht mehr dagewesenes Gefühl von Freiheit im Kopf und viel mehr Zeit im Alltag erleben möchtest, dann lade ich dich dazu ein, an meinen Erfahrungen teilzuhaben. Nachfolgend der erste Teil dieser Serie.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich diese Entscheidung unter Druck getroffen habe. Ich konnte einfach nicht mehr schlafen, was einiges anderes nach sich zog, u. a. tat mir mein Körper weh (keine Regenerationsfähigkeit mehr), ich fühlte mich wie benebelt und konnte nur unter großer Anstrengung meinen Alltag meistern. Zuviel wurde es zwar erst, als ich das Gefühl hatte, nur noch am Rechner zu sitzen und zwar mit Sachen, von denen ich keine Ahnung hatte, mich da erst hineinarbeiten musste. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich das trotzdem ganz gut hinbekommen habe, fühlte ich mich kurz vorm Sicherungdurchbrennen. Ich zog die Reißleine und das hier ist passiert.

Tag 1 bis Tag 3 – Schlafstörungen ade

Der erste Tag war relativ einfach, denn ich war einfach erledigt, fertig mit der Welt, mein Kopf brummte, ich war so übernächtigt, dass ich kürzer treten musste. Zwei Stunden Arbeit am Rechner mussten dennoch sein, aber ansonsten blieb das handy liegen. Ich habe Youtube deaktiviert, denn da war ich in eine Falle geraten. Ich hatte viele Jahre die Premium Version und da läuft keine Werbung. Ich habe das dann vor geraumer Zeit gekündigt,weil ich weniger schauen wollte und da bin ich irgendwie bei den shorts hängengeblieben (weil keine Werbung zwischendurch) und die sind Gift für meinen Kopf gewesen. Ich habe das wirklich unterschätzt.

Anmerkung: Ich gehöre zu jenen Menschen, die in die Schublade „hochsensibel“ gesteckt werden. Ich reagiere auf Vieles schneller bzw. früher als andere Menschen. Für mich heißt das, kein Kaffee, kein Alkohol, wenig Lärm, weniger Reize (auch die digitalen), um nur ein paar zu nennen.

Pause für meine historischen Serien war auch angesagt, die dürfen aber bleiben. Nicht ständig auf das Handy schauen, ob meine Kinder (die übrigens erwachsen sind) geschrieben haben, denn den Klingelton habe sehr selten an, weil der mich nervt. Fertig. Instagram und facebook habe ich nicht mehr.

Dennoch Tag 1 hat noch keine Besserung gebracht. Diese Schlafstörungen sind wirklich wie Folter.

Tag 2 war etwas schwerer, ich hatte öfter das Befürfnis auf das handy zu schauen und ich habe deshalb viel mehr chinesisch gelernt, als sonst und mehr gelesen, allerdings ging das auch nicht so gut, da ich ja immer noch diesen Schlafmangel hatte. Es war so eine Mischung aus ich nicke gleich weg, kann aber nicht schlafen. Das Denken war sehr anstrengend.

Ich muss gestehen, dass ich auch zu denen gehöre, die in der Tat das handy mit auf die Toilette genommen haben und diesen Impulse hatte ich die ersten Tage. „Nein, Petra, lasse das handy, so es ist. Da ich auf dem WC sowieso Bücher stehen habe, mit Zitaten und so, lese ich diese wieder. Sehr impulsgebend. Ansonsten ging es doch recht schnell, dass ich mich von dem handy lösen konnte.

Ich habe mir gestern auch etwas Serie gegönnt, aber nicht zuviel.

Und was erstaunlich ist, ich habe jetzt weniger Zeitdruck. Dieses Gezappel einmal schnell und kurz auf das handy zu schauen, wurde weniger.

Aber mit dem Schlaf wollte es dennoch noch nicht so klappen. Ich habe mir aber eine Woche gegeben, Detox halt. Dennoch ist an Tag 3 etwas spektakuläres passiert.

Mein Denken funktionierte wieder besser und das, obwohl die Schlafstörungen noch da waren.

Mir wurde wie aus dem nichts bewusst, dass es noch einen Übeltäter Nummer 2 für meine Schlafstörungen und übrigens auch das ständige nächtliche Wasserlassen gab. Ich muss gestehen, ich schäme mich fast schon, darüber zu sprechen, denn ich kann da einfach nur mit dem Kopf schütteln, über diese, soll ich es Dummheit nennen. Doch vielleicht hilft es dir ja auch.

Wie das so mit Serien und Kapiteln ist, schreibe ich darüber morgen. Heute nur soviel, mir ist ein fataler Ernährungsfehler unterlaufen. Dann bis vielleicht morgen.

Liebe Grüße Petra

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