Rezept – Zuchini Nudeln extra lecker

Heute soll es jetzt das erste Rohkost Rezept auf meinem Blog geben. Ich muss zugeben, dass ich da gerade aus der Not (eine Zuchini muss noch weg) eine Tugend (einen leckeren Salat) gezaubert habe.

1 mittelgroße Zuchini – drehen oder fein raspeln

1 leckere rote Spitzpaprika – fein raspeln (die sind so schön, dass ich mir gleich eine beim Vorpacken, für den Markt morgen, mitgenommen habe)

Lauchzwiebeln – Menge nach Wahl

eine große handvoll Spitzkohl fein geschnitten und gut durchgeknetet (das macht ihn ganz zart und spaltet ihn auf, so dass der organische Schwefel super aufgenommen werden kann – und es schmeckt leicht scharf/süß

Dazu gibt es eines meiner leckeren Cashewdressings:

Cashewbruch (große handvoll oder eben nach Wahl), Zitronensaft, Gartenkräuter, Majoran, Salz, etwas Ahornsirup und Wasser. Je nachdem wie dick das Dressing sein soll, mehr oder weniger Wasser nehmen. Als Empfehlung immer etwas mehr Wasser, als Cashewkerne drin sind, so dass das Wasser etwas übersteht.

1/2 Avocado obenauf und diese mit Gute Laune Blüten von Sonnentor bestreuen.

Und jetzt genießen. Ich bin nicht so der Abwiegemensche, ich mache das immer so nach Gefühl und das passt dann auch immer. Also einfach ausprobieren.

Noch etwas zu den Kräutern, da variiere ich, wenn ich frische habe, dann nehme ich frische, aber ich nehme auch gerne mal welche aus der Tüte und da sind die Gartenkräuter nun einmal unser Vavorit.

Und wenn ihr nicht nur einen richtig leckeren und gesunden Salat haben möchtet, dann aktiviert den doch noch mit ganz viel Liebe. Wie das genau geht zeige ich euch in Kürze hier auf meinem Blog.

Liebe Grüße und ganz viel Blumen aus meinem Herzen

Petra

Traurigkeit – mein Schlüssel zum Glück 2

Die Sprache des Lebens zu verstehen macht durchaus Sinn, denn wenn wir das nicht tun, wird das Leben deutlicher mit uns sprechen. Rückwirkend lässt es sich leicht für mich erkennen, was die Botschaft für mich war.

WIDERSTAND.

Doch auch hier der Reihe nach. In der Woche vor dem Tod meiner Mutter platze einer meiner Töchter der Reifen, ich schlug mir beim spazieren gehen einen Ast unter das Auge und ich legte mich so auf dem Eis ab, dass ich im ersten Moment dachte, „jetzt ist es aus“. In der Zeit wo es so stark geschneit hat musste ich ein paarmal das Auto im Ort stehen lassen und zu Fuß zu meiner Mutter hinunter gehen. Ich lag da also auf dem Eis und dachte nur „steh auf-steh auf“. Das gelang mir auch und irgendwie schaffte ich es zu meiner Mutter zu kommen, dort musste ich mich aber auf den Fußboden legen, weil ich einen Schock davon getragen hatte. Ich hatte großes Glück bzw. einen guten Schutzengel, oder noch präziser ich sollte auf etwas aufmerksam gemacht werden und ich sollte aber auch meiner Mutter weiter zur Verfügung stehen, so dass ich außer Prellungen und einer riesigen Angst, wieder irgendwo auszurutschen (die mich wochenlang begleitet hat), glimpflich davon kam. Als dann der Tag immer näher kam, da meine Mutter ihre Heimreise antreten würde, war es noch einmal für uns alle eine sehr gefühlsintensive Zeit und ich fühlte mich obwohl auch von Trauer erfüllt, sehr in Frieden, weil ich sich alles so gefügt hatte, wie es sich meine Mutter gewünscht hatte.

Da der Prozeß des Sterbens und Abschiednehmens etwas ganz intimes und persönliches von meinen Mädels und mir war, möchte ich deshalb an dieser Stelle auf Details verzichten. Nur soviel, ich bin so dankbar für diese Erfahrung, die ich niemals hätte machen können, wäre es mir nicht gelungen den Widerstand gegen die Pflege meiner Mutter zu überwinden und als Geschenk anzusehen.

Und ist es nicht normal, dass wir in unserer Gesellschaft Widerstände überwinden oder uns ihnen beugen? Das dachte ich bis dato auch. Doch das ist ein Irrtum. Als meine Mutter verstorben, der Arzt und auch der Bestatter dagewesen waren, mussten wir aufgrund der Umstände sofort mit dem Aufräumen und der Entrümpelung beginnen. Zu beschreiben, wie ich mich gefühlt habe, als ich die Sachen meiner Mutter, wie zum Beispiel die Bürste, mit der ich sie noch einen Tag zuvor gekämmt hatte, in den Müll werfen musste, würde nur ein blasser Abklatsch sein, von dem wie es mir damit ergangen ist. Ich hatte da sehr große Widerstände und emotional war ich mehr als einmal völlig daneben. Doch damit nicht genug. Um mich herum gab es weitere Konflikte, auf die ich nicht näher eingegen möchte, weil da andere Personen mit im Spiel gewesen sind und hier in diesem Blog geht es um mich und meine Erfahrungen und ich möchte soweit es möglich und nötig ist, andere Menschen, besonders jene die mir nahe stehen, nicht in Verlegenheit bringen oder in ein falsches Licht stellen. Hinzu kam das ich meiner Mutter am Sterbebett versprochen hatte, mich um ihre Katzen zu kümmern, was sich auch als eine nicht zu leicht zu bewältigende Herausforderung zeigte.

Mein Zusammenbruch zeigte sich wie folgt: Trauer, Schmerz und Überforderung, auch durch 2 Tage völlig ohne Schlaf, durch die Katzenaktion, gefolgt von einem weiteren Konflikt führten dazu, dass ich mich selbst verlor und nur noch irgendwie funktionierte. Ein Segen, dass ich während meiner Zeit im Circus gelernt hatte: „the show must go on“, so konnte ich meiner Arbeit auf dem Markt weiterhin nachgehen. (mehr zu meiner aktuellen Arbeit ein anderes Mal).

Erschwerend kam noch hinzu, dass ich das Leben nach dem Tod hinterfragte, weil meine Mutter, die eine sehr gläubige Frau war, mir in den letzten Tag eindeutig versicherte, da ist nichts, obwohl sie zuvor noch an die Allgegenwart Gottes gelaubt hatte. An dem Tag X, der die Wende einleutete, lag ich viele Stunden auf dem Bett und hatte jeglichen WIDERSTAND gegen Schmerz, Trauer, Hoffnungslosigkeit und auch Orientierungslosig aufgeben und ließ ALLES zu. Ich gab mich dem regelrecht hin. Ich konnte einfach nicht mehr. Mit dem was dann geschah, hätte ich niemals gerechnet und dieses Geschenk von innerem Glück und Anerkennung seiner selbst wird eines der Hauptthemen auf meinem Blog sein. Warum?, weil ich mich zum einen Ausdruck bringen muss, wie ich bereits in meinem ersten Beitrag geschrieben habe und weil ich Menschen schon immer helfen wollte. Ich bin der Meinung, dass gerade in der heutigen Zeit, es unabdingbar ist, sich nach innen zu wenden, um im Außen etwas bewegen zu können, denn wir sind uns ja wohl einig, das die Welt so wie sie sich uns gerade zeigt nicht zu unserem Wohlgefühl beiträgt. Fortsetzung folgt…

Ganz liebe Grüße und wie immer ganz viele Blumen aus meinem Herzen

Petra

Traurigkeit – mein Schlüssel zum Glück 1

Da ich gerade von der 5 Sekunden Welle der Inspiration ergriffen worden bin (was das heißt, erkläre ich euch in einem separten Blogbeitrag), und ich den Termin beim Tierarzt abgesagt habe, (meine Katze hat das so entschieden), nutze ich die Gunst der Stunde, um diesen Beitrag zu schreiben.

Am 20.01.2021 ist meine Mutter verstorben. Im Juni diesen Jahres wäre sie 98 Jahre alt geworden. Wenngleich ich als „ehemalige Mentaltrainerin“, sicherlich besser darauf vorbereitet war, als jemand, der um dieses Wissen nicht weiß, war ich in keiner Weise darauf vorbereitet, was das wirklich heißt. Denn seine Mama verliert man nur einmal in seinem Leben. Meine Mutter hat mir ein Geschenk hinterlassen, dessen Ausmaß an Wert mir jedoch erst im Verlaufe der nächsten Wochen wahrhaftig bewusst werden sollte.

Ich möchte jedoch von vorne beginnen. Meine Mutter lebte in einem alten Aluwagen in einem ehemaligen Freizeitpark. Im Alter von 50 Jahren verließ sie zusammen mit meinem Vater das „normale“ Leben und sie traten jedes Jahr in einem anderen Circus mit ihrer einstudierten Cowboynummer auf. Ich begleitete sie auf dieser Reise. Doch das soll jetzt nicht Thema sein an diesem heutigen Tag.

Im Sommer 2020 verstarb der geliebte Papagei meiner Mutter, der mit ihr über 45 Jahre zusammengelebt hatte. Da meine Vater nicht mehr lebte, war er wie ein Partner für sie gewesen. Ihr Hund war 2 Jahre zuvor verstorben. Neben dem Papagei gab es noch 2 Katzen, die jede Nacht bei ihr lagen. Nach dem Tod des Vogels ging es bergab mit ihrer Vitalität. Hinzu kam noch, dass sie sich ein Jahr zuvor den Arm gebrochen hatte und nie so wirklich wieder wurde wie zuvor. Beides hat dazu geführt, dass ihre Haushaltsführung, als auch der Lebensantrieb, den ich von meiner Mutter so gut kannte und der sicherlich auch meine Quirligkeit und Energie mit beinflusst hat, immer mehr nachließ. Knapp 5 Monate vor ihrem Tod, musste ich die Tür zu ihrem Wagen aufbrechen, weil sie nicht mehr aus ihrem Bett kam. An diesem Tag wurde sie pflegebedürftig. Meine drei wunderbaren Töchter und ich haben das in gemeinsamer Arbeit übernommen. Sehr hilfreich war die Tatsache, dass eine meiner Töchter Krankenschwester ist. Allerdings hätte keiner sich auch im Traum nur vorstellen können, was es heißt einen Menschen, der gesund und völlig klar im Kopf ist, aber die Alterschwäche ihn Tag für Tag immer mehr dahinschwindne lässt, zu pflegen. Wir alle kamen in den ersten Wochen täglich an unsere Grenzen. Zumal es im Winter dort kein fließend Wasser gab und wir auch keine sanitären Anlagen hatte.

Wir haben das gemeistert. Ich musste Widerstände aufgeben von denen ich noch nicht einmal wusste, dass ich sie hatte. Das dort schon mein Leben eine völlig andere Richtung einnahm konnte ich da noch nicht erkennen. Ich war da noch am kämpfen, irgendwie eine Routine in meinen Alltag zu bekommen, mich mit meinen Würge- und Ekelgefühlen auseinanderzusetzen und mich nicht ganz selbst zu verlieren. Irgendwann gelang mir das und ich stand ganz auf der Seite meiner Mutter, da immer wieder einmal die Frage im Raum stand, sie dort wegzuholen. Immer wenn ein Problem auftrat, fand ich eine Lösung und schlussendlich konnten wir ihren Wunsch dort mit ihren Katzen zu sterben verwirklichen.

Während dieser Zeit gab es aber noch etwas anderes. Liebe. Meine Kinder und ich sind völlig neu zusammengewachsen. Niemand außer uns 4 konnte verstehen, was wir hier mitgemacht und erfahren haben. Wir haben zusammen geweint, gelacht und ab und zu auch gestritten. Wir haben eine ganz besondere Weihnachten mit meiner Mutter gefeiert. Morgens waren 2 meiner Töchter da, abends ich mit der anderen. Immerhin gab es da ja auch noch Corona. Ich habe sehr viele Gespräche mit meiner Mutter geführt und wir sind in Frieden miteinander gekommen. Denn wie es oft so ist, gibt es doch im Leben immer wieder einmal Konflikte, sie verdrängt werden, aber wie ein Schwellbrand im Unterbewusstsein weiterglühen. Als Kind wollte ich meiner Mutter immer ein besseres Leben verschaffen. Leider ist mir das nie wirklich gelungen, außer am Ende, da konnte ich ihr viel vom dem zurückgeben, was sie für mich getan hatte. Und dabei erkannte ich, das sie genau das Leben gelebt hatte, was sie wollte.

Wir haben soviel zusammen gelacht, Musik gehört, aber ich musste auch ab und an mit ihr schimpfen, weil sie sich stur und bockig, wie sie auch sein konnte, nicht an das hielt, was notwendig war, das unsere Pflege so funktionierte, dass sie vor Ort bleiben konnte. Ab einem gewissen Zeitpunkt nahmen wir auch unseren Hausarzt mit an Board, doch es war alles gut, so wie wir das getan hatten. Die letzten Wochen waren emotional sehr aufreibend, weil immer wieder so ein Tag da war, wo wir dachten, sie schafft die Nacht nicht. Wenige Tage vor ihrem Tod nahmen dann die Dinge ihren Lauf, die mich schlussendlich in so eine Verzweiflung gestürzt haben, dass ich mein gesamtes Leben noch einmal hinterfragen und durchleuchten musste. Mit Erfolg, sonst würde ich das hier nicht schreiben können.

Jetzt bin ich allerdings an einem Punkt, wo es Sinn macht für heute aufzuhören, denn sonst wird es so lang an Lesezeit. Unsere Aufmerksamkeit lässt heutzutage sehr zu wünschen übrig und dennoch ist sie essentiell, wie ich in den nächsten Wochen schmerzhaft erfahren „durfte“.

Heute jedoch noch eines: Würde ich sagen müssen was in meinem Leben einer meiner wichtigsten Wünsche war, so wäre die Antwort „Lebensfreude“ erfahren. Bereits vor ungefähr 20 Jahren sagte mir Kurt Tepperein dazu, „Petra, das hast du jetzt mit dem nötigen Ernst gesagt“. Und würde ich weiterhin sagen müssen welche Emotion mich am meisten in meinem Leben begleitet hat, dann wäre die Antwort: Traurigkeit. Das es schlussendlich eine Überdosis unerträglicher Traurigkeit sein sollte, die mich zur Lebensfreude führt, hätte ich mir vor zwei Monaten noch nicht träumen lassen. Fortsetzung folgt…

Ganz liebe Grüße und Blumen der Freude aus meinem Herzen für dich

Petra

Glücklichsein ist eine Entscheidung

Deshalb schreibe ich wieder. In meinem Leben hatte ich viele Ziele, einige habe ich erreicht, andere nicht. Alle diese Ziele hatten, so weiß ich heute, einen ganz bestimmten Zweck, ich wollte glücklich sein.

So wirklich gelungen ist mir das jedoch nicht. Ich hatte meine Momente, vor allem dann, wenn ich ein Ziel erreicht hatte. Auf Umwegen, oder vielleicht waren es auch überhaupt keine, fand ich für mich heraus, dass ich das Glücklichsein selbst noch nie als mein oberstes Ziel festgelegt hatte.

Als ich das für mich herausgefunden habe, hinterfragte ich viele meiner Entscheidungen in der Vergangenheit. Bei fast allem habe ich nie daran gedacht, dass ich dabei auch glücklich sein möchte. Ich war bereit fleißig zu sein, habe immer zu den Besten gehört, habe getan was notwendig war und immer noch etwas mehr. Und es war anstrengend, oftmals fehlte der Flow. Manchmal geschahen jedoch auch Dinge wie von Zauberhand. Doch ich hatte nie die Absicht getroffen, dass ich bei dem was ich mir als Ziel gesetzt hatte auch glücklich sein wollte.

Es ist noch nicht lange her, da wurde ich von eine Welle an Erfahrungen heimgesucht, die mich noch einmal emotionalen Schmerz in geballter Form erfahren haben lassen, dass ich dachte ich ertrinke in diesem Schmerz und dieser Hoffnungslosigkeit. Und da ich nicht mehr weiterwusste, habe ich mich dem hingegeben und fand darin nicht nur Frieden, sondern es war der Anfang einer Reise, die mich mir jetzt endlich näher bringt, so wie ich es zuvor noch nie erfahren habe.

Darüber möchte ich hier schreiben, ebenso über andere Dinge die mich einfach glücklich machen. Dazu gehören vegane Rohkost, die Ernährungsform, die mich nicht nur glücklich macht, sondern gesund, fröhlich und mir jeden Tag mein Herz erfüllt mit Dankbarkeit. Viel zu lange war es mir nicht möglich, diese weiter zu praktizieren, weil ich nicht verstand, was der Grund für die Widerstände dagegen waren. Ebenso dazu gehören Fitness, die Natur und das Verständnis für den eigenen Körper, der mir all die Jahre so treu gedient hat und jetzt wieder die Aufmerksamkeit und Pflege bekommt, die er verdient hat. Dazu gehört meine Leidenschaft zu schreiben und mich zum Ausdruck zu bringen, aber auch spirituelles Wachstum und Bewusstsein, vor allem mir selbst.

Was ist passiert, dass es stagniert hat, ja sogar so schien, als wenn mein Leben rückläufig würde? Was hat mich davon abgehalten, meine Botschaft und meine Energie in die Welt hinauszutragen? So lange habe ich danach gesucht und endlich die Antwort in mir gefunden. Das muss ich dir unbedingt erzählen und ich bin davon überzeugt, du wirst das auch in dir entdecken wollen.

Für heute schicke ich dir Blumen, aus meinem Herzen und sonnige Grüße

Petra