Entschleunigung statt Weiterentwicklung?

Manchmal kann ich das Wort Weiterentwicklung nicht mehr hören, sehen und auch lesen. Ich kann von mir sagen, dass ich mein gesamtes Leben getan habe was mir möglich war, um mich weiterzuentwickeln. Seminare, Kurse, Ausbildungen, Qualifikationen, von den vielen Büchern, die ich regelrecht verschlungen habe fange ich erst garnicht an. Und jetzt gerade bin ich an einen Punkt angekommen, wo ich glaube, dass es Sinn macht zu entschleunigen.

Wenngleich ich mich schon zu den Menschen zählen darf, die nicht nur Wissen ansammeln, sondern auch sehr viel davon umsetzen, so glaube ich, dass es jetzt erst einmal reicht, mit dem noch weiter Wissen ansammeln. Ich habe diese Entscheidung gestern getroffen weil ich merke, dass mein Kopf nicht mehr richtig frei wird, mein Geist nicht mehr zur Ruhe kommt und ich nicht mehr in mir ruhe. Das war schon anders und ist auch wieder notwendig, wenn ich zum einen besser schlafen möchte, und zum anderen auch gesund bleiben will. Allerdings ist das auch wieder so eine Art Entzug und mein Lustzentrum ist damit überhaupt nicht einverstanden. Ich merke das an der Unruhe, die mich seit gestern befallen hat, weil ich  eine Art Diät auf geistiger Ebene gestartet habe.

Weiterhin habe ich mich entschieden bei Instagram nur noch einmal die Woche ein Bild hochzuladen. Das ist nicht meine bevorzugte Plattform. Ich finde Instagram sehr oberflächlich und unrealistisch. Ich war ja schon einmal dort und bin deshalb gegangen. Jetzt gibt es ein paar nette Menschen, die ich teilweise auch persönlich kenne und abundzu schaue ich da gerne mal rein was die so machen. Fertig. Bloggen und filmen das passt für mich, da kann ich mich zum Ausdruck bringen und üben. Und genau das ist es, was jetzt ansteht, mich zum Ausdruck bringen, kreativ sein in dem was mir Spaß macht, aber auch mit Maß und Ziel. Auch beruflich habe ich mächtig abgespeckt, denn rückblickend kann ich sagen, habe ich immer durchgearbeitet. Sicherlich gibt es da noch viel zu sagen, doch ich gehe jetzt zu Bett, zur Ruhe kommen Baldriantee trinken, evtl. noch meinen Bedtime Shake, der auch schon gemixt auf meinem Nachtisch steht schlürfen, und endlich mit meiner schon lange nicht mehr durchgeführten Einschlafmeditation beginnen. In diesem Sinne bis bald, ich bin morgen auf dem Markt, deshalb um 03.27 Uhr aufstehen.

Eure Petra

Transformation oder Ausdruck meiner selbst?

Seit ein paar Tagen habe ich weniger Energie, die Gewichte im Training sind schwerer und mein Schlafrthymus eskaliert hin zu immer später ins Bett, weil vorher nicht müde und zu später ausstehen. Das bringt nicht nur meinen Tagesablauf durcheinander, sondern die Markttage werden dadurch immer schwieriger für mich, weil mein Frühaufstehmodus völlig weg ist. Ergo stimmt da gerade etwas nicht und ich glaube es hat mich Social Media zu tun. Ich habe unbewusst angefangen da in eine bestimmte Richtung zu gehen, die mir nicht wirklich entspricht und jetzt da ich es gemerkt habe, stelle ich fest, dass ich nicht in eine Rolle schlüpfen möchte, die mir Energie nimmt. In diesem Zusammenhang ist mir auch klar geworden, dass ich mich nicht in einer, wie zunächst angenommen, Transformation befinde, sondern dass alles, was ich jetzt lebe schon immer da wahr. Verdrängt.  Tief in mir als Schatten. Ich habe bereits darüber geschrieben, dass ich die Prinzessin in mir unterdrückt und verdrängt habe. Sie darf jetzt leben. Aber es gibt da noch mehr in mir, dass schon immer da war und auch das hat das Recht da zu sein und zum Ausdruck gebracht zu werden. Mein Blog und YouTube sind zwei Plattformen, die mir jetzt dabei helfen eben genau das zum Ausdruck zu bringen.

Ich bin ein sehr hellfühliger Mensch und merke sowohl an mir, als auch an anderen, wenn etwas nicht stimmt. Früher bin ich damit oft haushalten gegangen. Heute trage ich das eher still in mir, außer in einem Coaching. Um jetzt auf mein Energiedefizit zurückzukommen. Das kommt daher, weil es gerade nicht stimmig ist. Und erkannt gebannt. Ich bringe mich hier zum Ausdruck und werde das immer wieder nachkorrigieren, wenn ich in alte Verhaltensmuster „Du kannst doch nicht“, Du darfst doch nicht“ etc. verfalle.

Ich bin gespannt, wie sich das in den nächsten Tagen wieder verändern wird. Ich werde berichten. So gesehen bin ich alles, was ich derzeit lebe, sei es die Marktfrau, der Coach, die Speakerin, die Bikini Athletin und noch vieles mehr.

Liebe Grüße Eure Petra

Damit Siege nicht vergessen gehen

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich mir die Frage gestellt, ob es Sinn macht, meinen Weg zur Bühne als Bikini Athletin öffentlich zu machen. Immerhin bin ich noch ein ganzes Stück von dem entfernt, wo ich in den nächsten Jahren hinkommen möchte. Macht es Sinn zu zeigen, wie ich beim Posing noch völlig ungeübt und ohne wirkliche Anspannung dabei bin meinen Stil zu finden? Macht es Sinn überschüssiges Fett, Cellulite und blasse Haut real und ohne Filter darzustellen? Macht es Sinn mit youTube zu starten und einfach zu reden, wonach mir der Schnabel gewachsen ist, noch unsicher und ungeübt, weil ich statt in das Gesicht eines Menschen in das Auge einer starren Kamera schauen muss? Ist so etwas nicht peinlich und beschämend?

NEIN! Es macht Sinn genau das zu tun. Zum einen für mich, um meinen Weg zu dokumentieren, aber vielleicht auch für dich. Denn in der Regel sehen wir immer nur das Endergebnis von Erfolg und vielleicht ein paar Vorher/Nachher Fotos. Doch das was auf diesem Weg passiert ist individuell und es gibt Rückschlage, Tränen, Wut, emotionale Herausforderungen und Zweifel.  Und genau das alles gilt es zu überwinden. Um dann den Weg mit Freude und Spaß zu gehen. Aus Selbstkritik wird Bewunderung über sich selbst. Aus Angst wächst Vertrauen.

Der Weg zum Erfolg ist immer genau da, wo die Angst am größten ist

Das sagte bereits Mark Twain und er hatte Recht. Doch was heißt Erfolg für mich? In diesem Fall, mir einen Wunsch zu erfüllen und jeden meiner Schritte festzuhalten, öffentlich zu machen, denn es geht nicht darum wie ich JETZT aussehe, wie ungeschickt  ich mich jetzt anstelle, welche Fehler ich auf diesem Weg noch machen werde, es geht einfach darum es zu tun. Wie ein Kind, dass immer genau das tut und ist, was es sich gerade vorstellt.

Wenn wir eine kleine Prinzessin sein wollten, dann waren wir genau das, und wenn wir wie Supermann über die Däche flogen, dann waren wir auch genau das. In uns allen liegen noch immer unsere Wünsche und Träume verborgen und warten nur darauf wiederentdeckt und gelebt zu werden. Ich tue das gerade, was daraus noch alles entsteht weiß ich nicht. Doch ich werde jeden Moment davon genießen und nicht nur die paar Minuten, die ich dann auf der Bühne stehen werde.

Und ich werde zurückschauen können, welchen Sieg ich in Wirklichkeit errungen habe. Denn der wahre Sieg ist der, sich der Angst zu stellen, dem eigenen Kritiker ein Schnäppchen zu schlagen und es einfach zu tun. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Eure Petra

Eine Reise zum Mond und zurück

Als ich vor 35 Jahren das erste mal ein Fitness Studio betrat, hätte ich mir nicht träumen lassen, wie kurven- und facettenreich mein Ernährungsweg verlaufen wird. Und wenn ich so zurückschaue, weiß ich trotz all meiner Ausbildungen und Jahre an Erfahrungen mit Klienten und vor allem mir selbst im Grunde überhaupt nichts. Allerdings glaubte ich immer wieder mal auf diesem Weg ganz genau Bescheid zu wissen, erhob mich über jene Unwissenden, die offensichtlich überhaupt keine Ahnung hatten.

Richtig spannend war es allerdings zu den Zeiten, als es noch kein Internet gab und aufwendig auch. Alleine der Aufwand den ich betrieben habe, um an Informationen rund um die Rohkost und vegane Ernährung zu kommen. Und heute „klick“ und schon hast du das wonach du gesucht hast.

Rückblickend kann ich sagen, dass ich mich an alle Ernährungsformen gewöhnt habe mit der Zeit. Mir ist gelungen über Wochen nichts zu essen. Da habe ich gefastet. Ich bin mit wenig Kalorien zu Recht gekommen, aber auch mit sehr viel. Ich habe mit wenig Kalorien zugenommen, bin mit gesunder Ernährung krank geworden, aber so richtig und habe mit viel Kalorien abgenommen. Natürlich hat bei all dem auch meine Tätigkeit und mein emotionaler Zustand ein Rolle gespielt, auch war es von Bedeutung, ob ich schwanger, eine stillende und sporttreibende Mutter war, ob ich Wettkämpfe bestritten habe, ob ich glücklich oder unglücklich war. Ob ich viel oder weniger Stress hatte. Gefühlt hatte ich den irgendwie immer, genauso wie zu wenig Schlaf. Als dreifache Mutter, die ein Fitness Studio betrieben hat, die sich ein Imperium aufgebaut und wieder zerstört hat. Klar waren es die Umstände, doch ich habe mich da ja irgendwie hineingebracht. Was ich eigentlich sagen möchte, wie soll da bitte schön irgend jemand wissen was für mich, meine Lebensumstände und meinen Körper gut und richtig ist?

Ich Trottel habe mich mit so vielen Ernährungsformen und Diäten beschäftigt, dass ich hier wahrlich einen Expertenstatus habe, was aber bei alledem verloren gegangen ist, und das habe ich doch in der Tat einmal richtig gelernt. Ist?

Wie funktioniert mein Körper? Die beste Diät der Welt nützt nichts, wenn du nicht weißt, wie dein Körper funktioniert und was er braucht. Und zwar dein Körper, bzw. in meinem Fall meiner. Jede Diät wird auf die eine oder andere Art Erfolg bringen, doch wie sehen die Menschen ein Jahr später aus? Oder drei Jahre später? Mir liegt so etwas am Herzen. Ich frage da nach. Ich selbst war bereits so dünn, dass ich wirklich wie magersüchtig aussah. Aber ich habe auch einmal aus mir zunächst unerklärlichen Gründen bei gesunder Ernährung bis auf 80 kg zugenommen und hatte alle Mühe das wieder loszuwerden. Die Ursache war emotionaler und mentaler Stress. Ich hatte mir ein „Sch….“ Muster zugelegt, was meine Biochemie völlig hat durchdrehen lassen. Dein Wunsch ist mir Befehl, so mein Körper.

Auf den Punkt gebracht, ich kann das jetzt beeinflussen, mit dem Ab- und Zunehmen. Was allerdings seine Zeit braucht, ist das Bindegewebe. Da ich über zwanzig Jahre extrem wenig Eiweiß, wirklich extrem wenig Eiweiß gegessen habe, zahle ich jetzt den Preis. Aber auch das wird, wenn auch recht langsam. Ich bin gespannt, was da noch geht.

Das war jetzt einfach mal so frei von der Leber weggeschrieben. Heute habe ich übrigens 2393 kcal gegessen. Es war auch Markttag, aber ich bin sauber geblieben. Bei der Wochenbilanz sind 1940 kcal rausgekommen. Etwas zu wenig. Ich wollte ja bei 2.200 kcal bleiben. Da wird das Gewicht zu schnell runter rutschen. Immerhin bin ich bei 3.600 – 3.800 kcal gestartet. Mal schauen, was die Waage am Sonntag sagt. Muskelkonturen kommen auch wieder etwas besser. Wieder ein spannende Reise.

Aber was hat das jetzt mit dem Mond zu tun? Ich komme mir manchmal vor, wie Siddhartha, zumindest, was die Ernährung angeht. Eine lange Reise und ich bin wieder da, wo ich begonnen habe. Nur weiß ich heute, dass ich nichts weiß, sondern jeder Tag anders ist. Und genau den einen gilt es zu erfahren. Nun ja, ein bisschen Ahnung habe ich dennoch, ich will mich jetzt ja nicht allzu schlecht da stehen lassen.

Liebe Grüße Petra

Deshalb macht Vergleich dick

Wir können noch so viel abgenommen und unsere Figur optimiert haben, sogar mit unserem Spiegelbild in Frieden sein, doch das Ende all dieser Zufriedenheit ist der Vergleich. Sobald wir uns anfangen zu vergleichen, nach anderen zu schauen, die besser, schöner, reicher sind als wir führt das zu Unzufriedenheit. Und gerade Social Media ist da sicherlich sehr hilfreich, was unsere Unzufriedenheit angeht. Es soll sogar wissenschaftlich bewiesen sein, dass Facebookbenutzer unzufriedener sind, wie Menschen, die offline leben. Ich habe hier jetzt keine Studien zur Hand, kann dies aber aus eigener Erfahrung bestätigen. Dies war auch mit einer der Gründe, warum ich damit aufgehört hatte und offline gegangen bin. Jetzt traue ich mir aber zu anders damit umgehen zu können. Ich werde berichten, sollte das nicht so sein.

Zurück zu der Figur. Ich kann von mir behaupten, dass mich die tollen Fotos auf Social Media schon sehr beeindruckt haben. Und das schlimme daran war, dass es offensichtlich alle anderen besser drauf hatten als ich. Nicht nur im Figurbereich. Das hat oft dazu geführt, dass ich frustriert war und darauf hin natürlich mein Dopamin in den Keller gesunken ist. Mein Belohnungszentrum hat dann nach einer Droge gesucht, um dies wieder in Ordnung zu bringen . Bei mir ist das Essen und Training gewesen. Doch ein Zuviel von beiden ist nun einmal nicht gesund und erschöpft meine körpereigenen Dopaminvorräte nur noch mehr. Und es macht auf Dauer dick, nicht nur durch das zuviel an Essen, sondern durch den Stress, den wir uns da selbst machen.

Leider wird durch diese permanente Überstimmulierung des Belohnungszentrum auch die Ausschüttung von GABA (das wir zur Entspannung und Zufriedenheit brauchen) vermindert. So weit hier nur mal als kleinen Exkurs. Mehr zu gegebener Zeit auf meinem YouTube Kanal. Wo ist hier nun die Lösung?

Keine Vergleiche mehr. Einfach sein Ding durchziehen, ohne nach recht oder links zu schauen. Hier eine kleine Analogie, die nicht von mir ist, aber es doch sehr gut auf den Punkt bringt.

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen. Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen. Dann endlich “ der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Statt die Läufer anzufeuern, riefen sie also “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!” oder “Das ist einfach unmöglich!” oder “Das schafft Ihr nie!” Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf. Das Publikum schrie weiter: “Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!” Und wirklich gaben bald alle Frösche auf “ alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte“ und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hätte, den Wettlauf zu gewinnen. Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war! Verfasser unbekannt.

In unserem obigen Beispiel braucht es noch nicht einmal die Zuschauer, die es natürlich in unserem Leben auch oft zu Hauf gibt. Nein, bei uns langt schon der innere Kritiker, dem wir sogar viel mehr glauben, als allen Zuschauer da draußen. Ich habe gelernt mit diesem inneren Kritiker in Frieden zu kommen. Dennoch vergeht kein Tag, wo er mir nicht versucht etwas zu verkaufen, was ich weder möchte, noch was gut für mich ist. Meistens gewinne ich das Verkaufsgespräch, aber nicht immer. Die gute Nachricht, ich bleibe dennoch dran, wenn mir etwas wirklich wichtig ist.

Und noch eine gute Nachricht. Mein erstes Video ist jetzt online. Auf online klicken und anschauen. Und nun noch mein Essen von gestern:

kcal 1866 – Protein 175, 7 g – KH 151,8 g – Fett 58,8

Gewicht: 62,5 – Also 3 kg weniger seit letzen Monat, obwohl ich nur auf das Defizit geachtet habe. Sonst braucht es auch nicht wirklich mehr, um abzunehmen. Da ich jedoch auch gut dabei aussehen möchte, achte ich jetzt auch wieder mehr darauf, was ich inhaltlich esse. Wobei bei mir sowieso nie wirklich von einer schlimmen Ernährung die Rede sein kann, außer ich hänge irgend einer Ernährungsideologie an.

Frühstück: Ober leckere Suppe aus Zucchini, Möhre, Petersilienwurzel, Lauch, 10 g Butter, 10 g Kollagen Protein. Gemüseanteil waren 850 g. Danach ein Protein mit Mandelmilch.

Mittag gab es nur ein paar Reiswaffeln. Ich war am Arbeiten und hatte keinen Hunger. Allerdings habe ich auch sehr spät gefrühstückt.

Abends: Noch einmal die leckeren Zuckerhutwraps mit Forellenfilet, Frischkäse, Spinatfüllung. Sprossensalat. 250 g Quark mit 35 g Mandelmus.

Vor dem Schlafen ein Bedtime Protein.

Das war es für heute.

Liebe Grüße Petra

Mein Wort zum Sonntag

Das Leben besteht nicht aus Zielen. Es besteht aus Augenblicken.

Ich weiß zwar nicht von wem dieses Zitat stammt, aber es passt zu meinem neuen Weg, meiner Veränderung hinzu mehr Freude am Weg, statt nur auf das Ziel fokusiert zu sein. Ich habe euch bereits in diesem Beitrag darüber berichtet. Mein erstes Video sollte jetzt eigentlich schon online sein, aber es lädt und lädt. Auch das wird mir nicht mehr passieren, wenn ich mir meine Zeit jetzt anders einteile. Heute hatte ich sehr viel im Büro zu tun. Monatsabschluß, Jahresende usw.

Essen läuft sehr gut. Da ich heute noch nicht fertig bin mit Essen, dann morgen meine Bilanz von heute. Ach ja, ich habe gestern doch noch ein Bedtime Protein zu mir genommen und nachgetragen.

Für heute war es das auch schon, ich möchte noch etwas Dehnen und einen leckeren Quark mit Mandelmus essen. Und lesen auch noch.

Ich wünsche euch gutes Gelingen für die kommende Woche

Eure Petra

Manchmal braucht es einfach nur die richtige Einstellung

Heute war also Markttag. Und es kam wie es kommen musste, ich habe kaum geschlafen. Ich bin abends derzeit so kreativ, so auch gestern und um kurz vor 01.00 Uhr war ich noch einmal auf dem WC. Um 3.50 Uhr musste ich aufstehen. Doch das war mir jetzt mal egal, ich weiß ja, was ich jetzt zu tun habe, damit das besser wird. Ich habe mich darauf konzentriert, dass der Körper ja ruht und 3x musste ich das Licht anmachen, weil ich mir meine Ideen auf Tonband aufgesprochen habe.

Doch kommen wir zum Essen. Das hat einwandfrei geklappt, weil ich mich jetzt richtig eingestellt habe, u. a. mit dem Hebel. Doch so wie ich mich kenne wird der jetzt nicht mehr gebraucht werden. Es läuft. Sich selbst zu coachen ist aber auch immer etwas anderes, als einen Klienten. Ich selbst bin immer meine größte Herausforderung. Nicht immer, aber manchmal schon.

Ich habe wie folgt gegessen:

  • Nach dem Aufbau ein Comlete Protein mit Mandelmilch (ich mixe mir die Mandelmilch immer mit Wasser.
  • später Magerquark mit Ananas
  • um die Mittagszeit Whey Protein wieder mit Mandelmilch
  • auf der Rückfahrt im Auto 1 Chiabrötchen mit Avocado bestrichen und 80 g Sprossenmix, 2 gekochte Eier und 2 Reiswaffeln
  • später daheim nach dem Auspacken einen ober legeren Gemüsebrei aus Pastinake, Möhre, Petersilienwurzel, Primal Collagen und etwas Butter
  • und dann einen großen auch mega leckeren Wrap aus Zuckerhut gefüllt mit Forellenfilet, Frischkäse und Babyspinat. Da mache ich auf jeden Fall einmal ein Rezept Video zu.

Evtl. gibt es noch ein Protein zur Nacht. Das trage ich dann morgen nach.

Bisher : 1900 kcal – Protein 165 g – KH 175 g – Fett 60 g

Das soll es für heute gewesen sein. Es war ein langer Tag, mit wenig Schlaf. Machts gut.

Liebe Grüße Petra

 

Die Sache mit dem Schlaf

Früher dachte ich ja immer, dass es notwendig ist ausreichend zu schlafen, um gesund zu sein. Heute sehe ich auch das anders. Offenbar ist es so, dass unser Schlafverhalten aufzeigt, wie gesund, zufrieden und ausgeglichen wir sind. Und da ich in dem letzten Jahr, mal mehr mal weniger Probleme mit dem Ein- und Durchschlafen habe, was ich nicht so prickend finde, habe ich nach Lösungen geschaut.

Auf der körperlichen Ebene habe ich alles mir mögliche getan, um da Abhilfe zu schaffen. Doch das Problem liegt bei mir halt ganz woanders. Da Zauberwort ist Reizüberflutung. Und eigentlich dürfte ich hier überhaupt nicht sitzen und meinen Beitrag schreiben, weil das meine Zirbeldrüse aktiviert und ich dann wieder die Hin- und Herwälznummer abspulen werde. Ich weiß auch, dass ich zuviel auf einmal schaffen möchte. Ich schaue kein Fern, bin nur ausgewählt im Netz, deshalb auch jetzt erst wieder frisch auf Instagram und Facebook, weil ich das schon immer gewusst habe. Es wird mir zuviel. Doch ich möchte mein Leben auch nicht nur im Wald und mit Meditation verbringen.

Ich bin ein sensibler Mensch, hochsensibel. Ich höre lauter, rieche mehr, empfinde mehr als der Durchschnittsmensch und mein Leben war geprägt, von „stell dich nicht so an“,  „sei doch nicht so empfindlich. Da ich aber in der Regel 4x mehr empfinde als der Durchschnitt bin ich überhaupt nicht empfindlich, sondern sehr stark, weil ich das ja verarbeiten muss. Ich möchte hier jetzt aber nicht zu sehr in die Tiefe gehen, gerne auch das ein anders Mal. Ich möchte aufzeigen, dass ich noch mehr Minimalismus betreiben muss, besonders auf der kreativenschaffens- und emotionalen Ebene, sonst komme ich nachts nicht zur Ruhe. Kein leichtes Unterfangen, wie ich festgestellt habe. Aber auch das ist die Folge meiner Entscheidung auf die Bühne zu gehen und das finde ich gut. Die Bühne wird mir also in der Tat zu einer besseren Lebensqualität verhelfen. Denn mit zuwenig Schlaf werde ich mein Fett nicht so wegbekommen, wie ich es dafür brauche.

Trainiert habe ich heute zu Hause, sonst hätte das Training nicht in meinen Zeitplan gepasst. Und das Essen für den morgigen Markttag ist auch geplant und gepackt.  Gestern gab es übrigens folgendes:

Kcal 2097 – Protein 173 g – KH 195,4 g – Fett 71,6 g

Frühstück: Whey mit Gemüsesaft, 2 gekochte Eier und 1 Scheibe Chiabrot

MIttag: Feldsalat, Paprika, Sprossen Mix  (150g), Avocado, Olivenöl,  Gemüsesaft und Primal Kollagen, Eiweißriegel

Abend: Gemüsepfanne mit Feta, Magerquark mit Peanutbutter

Snacks: Brezel, Dinkelcracker und ein weiter Proteinriegel

Für alle, die nur meinen Blog lesen, abschließend mein heutiges Instagram Foto. So und nun ab ins Bett und zur Ruhe kommen. Am Sonntag arbeite ich mir einen anderen Plan aus. Heute ging es nicht anders, stand schon alles fest und ich habe mir vorgenommen jeden Tag zu bloggen. Daran halte ich mich auch. Und am Sonntag gibt es endlich das erste Video von mir. Gedreht habe ich es schon. Denn ein weitere Vorsatz war je jede Woche in diesem Jahr ein Video zu veröffentlichen. Auch eine Herausforderung für mich.

Euch ein schöne Zeit, bis morgen

Eure Petra

 

 

Der Weg oder das Ziel?

Früher habe ich mir Ziele gesetzt und bin den Weg gegangen der notwendig war, um eben jenes Ziel zu erreichen. Mein Fokus lag auf dem Ziel. Heute mache ich das anders. Ich setze mir ein Ziel, damit ich mich auf den Weg machen kann und eben jener Weg ist es, der mich interessiert. Das Ziel ist auf diesem Weg nur eine Art Zwischenstation von der aus es weiter geht auf meiner Reise oder besser meinem Weg. Ich möchte das so erklären. Wenn ich mich entscheide nach Hamburg zu fahren, dann fahre ich dahin und ich tue halt das, was notwendig ist, um dahin zu kommen. Dort angekommen habe ich mein Ziel erreicht und suche mir ein neues.

Anders heute. Auf dem Weg nach Hamburg nehme ich mir Zeit, die Umgebung anzuschauen, Menschen kennenzulernen, ich genieße die Reise und selbst wenn ich ein Panne habe, schaue ich was daraus gutes entstehen kann. In Hamburg angekommen, weiß ich, dass dies nur ein weiterer Zwischenstop ist, auf meiner Reise, auf meinem Leben. Und ganz genauso möchte ich jetzt mein „Cinderella in Pink“ Projekt angehen. Das Ziel ist notwendig, weil ich ja etwas in mein Navigationssystem eingeben muss (Hamburg). Ohne Ziel bin ich Spielball des Lebens oder lebe nach den Zielen von anderen.

Doch einfach nur dahin rasen, damit ich dort bin, mein Ziel erreicht habe, dass möchte ich nicht mehr. Das führt zu kurzfristiger Freude mit anschließender Leere und der Frage: Und nun?

Vielleicht liegt es daran, dass ich jetzt älter bin und schon viele Jahre an Erfahrungen sammeln durfte. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich mich eben durch diese Jahre an Erfahrungen verändert habe. Fakt ist: Diesmal liegt mein Fokus auf dem Weg und deshalb heißt es vermutlich auch im Zitat:

Der Weg ist das Ziel.

Gestern war ich nach einer Woche „freiwilliger“ Traininingspause wieder trainieren und ich stelle fest. Pausen sind nichts für mich. Nicht, dass ich das nicht schon vorher gewusst habe, aber es macht Sinn ab und zu auch einmal zu überprüfen, ob das auch noch so ist. Das Training gibt mir Kraft die Herausforderungen im Leben zu  meistern und da ich schaue, dass ich viele Dinge in meinem Leben habe, die mir Kraft geben, statt Kraft zu  nehmen, macht es mehr Sinn moderat zu trainieren, als überhaupt nicht.

Wie angekündigt habe ich gestern weniger gegessen, was auch sehr gut geklappt hat. Somit liege ich wieder in meiner Wochenbilanz.

1675 kcal – 148 g Protein – 178,5 g KH – 42,4 Fett.

Das war es für heute, jetzt geht es ins Training, denn heute Nachmittag habe ich einen ganz wichtigen Termin mit meiner ältesten Tochter die im April heiraten wird. Brautmutter und Tochter in geheimer Mission. Das Kleid ist es aber nicht, dass wurde schon im letzten Jahr ausgesucht.

Liebe Grüße Petra

Belohnung oder Strafe?

Der Moment, wo du dein warmes Bad verlassen musst, weil du eine Idee hast. Diese schritlich zu fixieren macht Sinn. Genau das habe ich getan. Mein Problem mit meinem Verhalten auf dem Markt ist gelöst. Und nicht nur das. Doch der Reihe nach, ich weiß jetzt was ich zu tun habe. Ich brauche einen Hebel und zwar einen, der mir mehr weh tut als die Kälte, das frühe Aufstehen und das Warten auf Kunden an bestimmten Tagen. Das ist ja nicht an jedem Tag so. Die Dienstage sind für mich kritischer, weil da weniger zu tun ist. Aber zurück zu meiner Lösung.

Ich werde mir jetzt an jedem Markttag eine Summe X, im Rahmen meiner Möglichkeiten in eine Box legen. Im Verlauf des Monats kommt da eine bestimmte Summe zusammen. Und wenn ich mich an meinen Plan halte, darf ich mir für das Geld etwas kaufen. Das wäre die Belohnung, die jedoch leider nicht reichen wird, um zu verhindern, dass ich mich mit Essen belohne, entschädige oder was auch immer der Grund sein mag, an solchen Tagen wie heute. Jetzt kommt der Hebel:

Wenn ich mich nicht an meine Vorgaben halte, dann spende ich das Geld. Aber nicht an einen Verein der es braucht oder den ich gerne unterstütze. Nein, das würde auch nicht reichen um mich vom Essen an solchen Tagen abzuhalten. Sondern das Geld bekommt ein Mensch, der das Geld nicht nötig hat, noch schlimmer, dem ich keinen einzigen Cent gönne. Diesem Menschen musste ich im letzten Jahr aufgrund eine Fehlers, einer Fehlentscheidung von mir so viel Geld zurück zahlen und glaubt mir, jeder einzelne Cent davon hat mir so weh getan. In vielerlei Hinsicht. Ich musste mächtig an und mit mir arbeiten, um darüber hinwegzukommen und in der Badewanne kam mir die Idee, dass dieser Mensch jeden Monat eine Spende bekommt, wenn ich mich nicht an die Regeln halte. Wie läuft das ab?

Ich hole mir einen Vollstrecker ins Boot, der bekommt die Kontonummer und den Namen und der wird das überweisen. Dafür brauche ich einen Menschen, der das auch tut. Da habe ich schon jemanden, der mir da in den Sinn kommt. Dann brauche ich jemand, der mich prüft. Und keine Sorge, dafür brauche ich jetzt keinen Dedektiv zu engagieren, sondern ich werde mich wiederum von einer anderen Person kinesiologisch testen lassen, an jedem Markttag und dem Tag danach. Denn der Körper lügt nicht. Mal davon abgesehen, dass ich mich ja selbst betrügen würde. Aber damit ist die Sache dingfest, gebongt sozusagen. Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Auch wenn ich mich lange dagegen gewehrt habe, aber leider ist Schmerz der bessere Antreiber. In wissenschaftlichen Untersuchungen motivierte der erwartete Verlust von Geld viel mehr, sich an die Vorgaben zu halten, als ein zu erwartender Gewinn. Allerdings lässt sich das auch nicht verallgemeinern und manchmal kann eine Strafe auch genau das Gegenteil bewirken. In meinem Fall jedoch wird mir dieser Hebel dazu verhelfen mich an meine Vorgaben zu halten und somit mein Ziel besser zu erreichen.

Wo ich gerade von Ziel erreichen sprechen. Wir allen kennen das Zitat „der Weg ist das Ziel“. Und dennoch wissen wir auch, dass Ziele wichtig sind. Doch was ist denn nun wirklich wichtiger? Darüber berichte ich morgen.

Ach ja, noch eine gute Nachricht, ich habe jetzt endlich herausgefunden, woran das liegt, dass ich in diesem Jahr solche Probleme mit Kälte, Aufstehen etc. habe. Auch darüber werde ich berichten.

Und noch etwas, ich habe mich auf die Waage gestellt. Nicht zugenommen. Alle Aufregung für nichts? Nein. Ich habe dadurch sehr wichtige Erkenntnisse für mich gewonnen. Ich wünsche euch einen schönen Tag.

Liebe Grüße Petra