Vergangenheit versus Jetzt

Mein Vorhaben „schreiben“ wieder in meine tägliche Routine einzubauen, ist mir zwar nicht hier auf dem Blog gelungen, aber ich schreibe dennoch täglich: 1. in meinem Tage- und Challenge-Buch und 2. in meinem Arbeitsbuch.

Einer der Gründe warum es hier noch nicht so viel zu lesen gibt, ist dass ich derzeit mein Laptop zeitweise meiner Tochter ausleihe, damit ich nicht den ganzen Tag mit WLAN konfrontiert werde, weil seit dem update von ihrem apple Laptop, dieses nicht mehr mit dem LAN Kabel funktioniert. Und meine Tochter studiert und das in Zeiten von Corona von zu Hause aus. WIr/Ich arbeiten jedoch an einer Lösung.

Zum anderen bin ich in sehr spannenden, aber auch herausfordernden Prozessen mit mir selbst derzeit sehr gefordert. Die Welt befindet sich in einer Zeit des Wandels, und wohin ich auch schaue, wird der Mensch vor persönliche, aber auch übergreifende kollektive Herausforderung gestellt. Lange Zeit wusste ich nicht, ob und wie ich mich beruflich neben dem Markt wieder selbst verwirklichen soll, hatte mir deshalb unter anderem auch professionelle Hilfe gesucht, alles blieb scheinbar erfolglos. Doch nur scheinbar, denn „Alles kommt zur rechten Zeit, am rechten Ort zu uns“. Und jetzt spüre ich, dass da etwas NEUES auf mich zukommt. Noch nicht sichtbar, noch nicht greifbar, aber wahrnehmbar.

Währenddessen darf ich weiter an mir arbeiten, hat mir doch das Leben jetzt endlich die Zeit geschickt, die es dazu braucht. Obwohl an mir arbeiten, nicht dem entspricht, was ich gerade tue. Besser wäre, ich erkenne mich immer mehr selbst und erlaube mir das auch zu leben. In diesem Prozess zeigt sich mir immer und immer wieder, wie sehr in uns installierte Programme, die in der Vergangenheit – vorzugweise in den ersten Jahren unserer Kindheit – entstanden sind, unsere Freude und unser Wohlfühlen im Jetzt beeinflussen. Dabei verdienen wir alle es, uns wohlzufühlen, Freude und Spaß im Leben zu haben.

Diese Programme müssen gelöscht und/bzw. überschrieben werden, aber und das ist soooo wichtig, den Teil von uns, diesen Apsekt, der schlussendlich für das Laufen dieses Programmes verantwortlich ist, den dürfen wir weder ablehnen, noch löschen wollen, sondern diesen gilt es zu umarmen und dasein zulassen, den über ihn finden wir zu uns selbst. Integration statt Ablehnung. Nicht immer einfach, doch notwendig um die Freude im Leben und vor allem die Liebe zu erfahren und zu leben.

Annahme und Akzeptanz dessen was wir sind und was in der Vergangenheit geschehen ist. Anschließend folgt die Vergebung: Sich selbst und allen anderen. Ohne Vergebung kein Glück, keine Liebe. Ich habe vor kurzem mit einem weißen Stift an unsere blaue Haustür folgende Worte geschrieben:

Dies ist ein Haus der Freude und des Lachens.

Das ist ein wunderbarer neuer Gedanke. Weiterhin habe ich mich entschieden meinen Körper, welcher das Haus meiner Seele ist, ebenso umzubenennen in einen Körper voller Freude und des Lachens. Das ist eine Entscheidung, und diese führt dazu, dass mir Dinge bewusst werden, die ich ändern muss, um dieser Entscheidung gerecht zu werden, sowohl in meinen Haus, als auch meinen Körper.

Im Grunde auch eine Art Detox, eine Reise in seine inneren Welten, die in meinem Model von Welt für das Erleben im Außen verantwortlich sind.

Deshalb wisse – es ist die Vergangenheit, die uns davon abhält im Hier und Jetzt Freude zu erfahren. Diese lässt sich nicht verändern, aber die Einstellung dazu und der Schlüssel heißt Vergebung, vor allem dir selbst. Demnächst mehr.

Liebe Grüße Petra

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