Über das Schlafen, die Rohkost und gute Laune

Heute ist wieder Blog Zeit. Mir geht es besser, wenngleich ich von Montag auf Dienstag nicht eine Stunde geschlafen habe. Das war fatal, denn am Dienstag war Markt und es waren Minusgrade. Am Dienstagabend ist mir dann der Geduldsfaden gerissen und ich habe auf den Tisch gebracht, was notwendig war damit das Übel jetzt endlich aus der Welt geschafft wird.

Eigentlich dachte ich, dass ich schon über den Berg bin da ich zuvor fast eine Woche sehr gut geschlafen habe und gerade von Sonntag auf Montag war ich so ausgeschlafen und begeistert von dem Schlaf, der für mich gigantisch war. Doch diesmal habe ich die Nacht genutzt und sehr viel an mir gearbeitet (Mentaltraining mit verschiedenen Techniken) und so unangenehm es auch war, die Schlaflosigkeit hatte plötzlich ein Gesicht und machte Sinn.

Im Grunde hat immer alles einen Sinn, doch ich muss gestehen, dass ich da wirklich nicht hinschauen wollte und es deshalb verdrängt hatte. Doch nicht mehr schlafen geht einfach nicht. Ich war am Dienstagabend so fertig, ich konnte einfach nicht mehr, vor allem emotional und mein Yoga habe ich da auch nicht gemacht. Ich habe mich den ganzen Tag mit Kohlenhydraten und guten Fetten gerettet, denn es war kalt und ohne Schlaf ist es immer noch kälter. Und Schlaf soll ja bekanntlich eine Mahlzeit ersetzen. Was soll ich sagen, die letzten beiden Nächte waren einfach wunderbar. Schlafen macht glücklich, genauso wie Rohkost, die ich Stück für Stück erhöhe, so wie es sich gut für mich anfühlt. Und nein, ich werde nicht mehr rein vegan leben. Ich kann das sowieso nicht mehr verstehen, warum ich mich selbst immer wieder in irgendwelche Schubladen gepackt habe. Zumindest vom heutigen Standpunkt aus. Dennoch gibt es für mich keine Ernährungsform, die so leicht und gutgelaunt macht, wie frisches Gemüse und Obst, und Sprossen natürlich. Aber ich brauche tierische Fette für meinen Darm und mein emotionales Wohlbefinden. Jahrelange Widerstände dagegen haben mir nur gesundheitliche Probleme in vielerlei Hinsicht eingebracht.

Die letzten Tage stand immer etwas an, so dass ich seit letzten Donnerstag nicht mehr im Gym, sondern zu Hause trainiert habe. Heute geht es wieder ins Gym. Und heute früh war ich wieder ein bisschen draußen ein paar Laufschritte absolvieren. Mir war danach. Hormon Yoga war gestern super, nur noch 45 Minuten und ich kann schon fast alles auswendig. Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell wir doch lernen können. Doch um besser zu werden, müssen wir es regelmäßig tun. Im Moment stehen die Chancen immer noch gut, dass ich im Mai auf die Bühne kann. Die Zeit ist noch auf meiner Seite. Posing wird heute auch wieder geübt.

Allerdings wird es jetzt ganz sicher darauf hinaus laufen, dass ich meine ganz persönliche Diät kreiere. Denn meine Stimmung ist mir wichtig, sonst macht das Leben ja keinen Spaß. Ich habe gestern übrigens meinen Instagram Account versenkt. Das war nicht meine Plattform. „Arsch und Titten“ fotografieren, sich ins rechte Licht rücken und ein Ich darstellen, dass es in real überhaupt nicht gibt, ist nicht mein Ding. Entschuldigung für meine Ausdrucksweise, aber es ist genauso. Natürlich gibt es da auch Ausnahmen, aber wirkliche Kommunikation findet da nicht statt, und wem es Spaß macht regelmäßig Zeit dort zu verbringen, dem sei das gegönnt. Und ja, damit lässt sich viel Geld verdienen, wenn man sich einen Account aufbaut und als Influencer sein Geld verdient, doch für die eigenen Produkte kann man sehr viel effektiver und zeitsparender anderes Marketing betreiben.

Facebook wird bleiben, da habe ich aufgeräumt, wenngleich ich auch hier keine Zeit verbringe oder investiere, aber immerhin habe ich meine Cousine über Facebook wiedergefunden. Ganz so übel ist Facebook also doch nicht. Und YouTube, das möchte ich machen, kommt Schlaf, kommt YouTube.

So und jetzt mache ich mir leckere Möhren/Zucchininudeln mit Tomatensoße.

Liebe Grüße Petra

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