Bikini Athletin – Der falsche Weg

Ich weiß nicht recht, wie anfangen? Wie bringe ich das jetzt „zu Papier“, was in mir gerade vorgeht. Am besten beginne ich am von vorne. Nach wie vor ist mein Schlafproblem nicht gelöst, wenngleich ich Tage habe wo es besser geht, dann kommt wieder ein Tag der mir das Gefühl gibt noch keinen Schritt weiter zu sein.

Gestern habe ich wieder mit dem Hormon Yoga begonnen. Da ich das jetzt täglich üben möchte, umso schnell wie möglich ein Verständnis für die Übungen zu bekommen, konnte ich den heutigen Markttag auch nicht als Ausrede gelten lassen. MIR IST DAS WICHTIG.

So bin ich zunächst an die frische Luft, bevor es dunkel geworden ist. Ich habe ein paar Laufübungen gemacht, aus denen mittelfristig wieder kleine Sprints werden sollen. Also etwas laufen, etwas gehen, ein paar Kniebeugen, und ein bisschen Rumgehüpfe. Einfach so, denn vielleicht bringt das ja etwas, damit ich besser einschlafe. Danach habe ich die Aufwärmübungen vom Hormon Yoga wiederholt, was schon sehr gut geklappt hat.

Heute habe ich dann die erste fünf Übungen gelernt. Damals bin ich ga rnicht erst zu den Übungen übergegangen, sondern habe mich mit den Aufwärm- und Atemübungen begnügt.

Ganz ehrlich, die Übungen vorhin sind für mich der Hammer gewesen, ich hatte das Gefühl völlig unsportlich zu sein. Doch am schlimmsten war für mich die Alternativ Übung zu Übung 4 (das habe ich erst später gelesen, dachte es ist die Übung 5). Sie nennt sich Diamantschlaf Supta Vajrasana, falls sich jemand damit auskennt. Für mich war diese Übung so gut wie nicht durchführbar, ich dachte mir fliegen die Knie und Fußgelenke weg, ich  habe mich dennoch durchgekämpft und mir kamen dabei die Tränen. Diese Chance habe ich sofort genutzt und habe mit der EnBa Methode (eine mentale Klopftechnik) daran gearbeitet. Denn gerade Verspannungen, Verkürzungen und vor allem Schmerzen sind immer Emotionen, die sich im Körper festgesetzt haben. In meinem Modell von Welt, das möchte ich noch anmerken.

Das war eine gute Sache, denn später ist mir auf einmal klar geworden, dass ich einen Fehler im Denken habe, was meinen Weg zur Bühne angeht. Auch wenn das jetzt in keinem Zusammenhang mit dem Hormon Yoga und meinen mentalen Übungen steht, so bin ich davon überzeugt, dass diese Erkenntnis eine Wirkung davon ist.

Ich gebe meinem Körper eine bestimmte Nahrung, absolviere ein bestimmtes Training usw., und erwarte von meinem Körper eine Topform damit ich auf die Bühne kann. Doch so funktioniert das nicht. Die Ernährung und das Training sollten mir bereits so viel Spaß machen, und die Form ist dann eine Begleiterscheinung. Ich möchte ja auch keinen Job machen, nur des Geldes wegen, wenngleich das vielleicht mal eine Weile notwendig ist, aber eben nur, um die Not zu wenden, wie das Wort „notwendig“ zum Ausdruck bringt.

Ich sollte eine Arbeit machen, die mir Spaß macht, auch wenn ich dazu nicht immer Lust habe, oder manchmal auch etwas machen muss, was jetzt nicht so der Renner ist, aber einfach dazu gehört. Und das Geld, dass ich für diese Arbeit bekomme, sollte eine Begleiterscheinung sein. So funktioniert das.

Jetzt heißt es also umdenken, denn seit ich das Datum fixiert habe, habe ich definitiv mehr Druck. Und genau das ist es was ich gemeint habe und in meinem Begrüßungsvideo auf Youtube angekündigt habe, ich möchte sehen, was passiert auf dem Weg zur Bühne in mir und mit mir. Und auch wenn die Bühne das Ziel ist, sollte es der Weg sein, der mir Freude macht. Ich hatte eine verdammte Erwartungshaltung, „schau nur, was ich alles tue, wo bleibt bitte mein Ergebnis. Ob das jetzt was mit der Schlaflosigkeit zu tun hat? Vielleicht, aber das ist nicht der Hauptgrund, es spielt aber sicherlich eine Nebenrolle.

Im Moment ist es so, dass ich mich nicht auf jede meiner Mahlzeiten freue, und manchmal, wenn auch selten, nicht auf mein Training. Und das war schon anders. Ich muss mein Essen, mein Training und meinen Lifestyle lieben, dann kommt der Rest von alleine. Ich kann keine Diät machen, nur um…

Nein, die Topform MUSS eine Begleiterscheinung sein, denn nur dann werde ich das auch jeden Tag immer wieder tun, und es geschieht einfach. Soweit mein Wort zum Dienstagabend.

Ich grüße euch – eure Petra

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