Gleichgewicht

Die letzten Tage wurde mir wieder einmal bewusst, wie wichtig Gleichgewicht ist. Und zwar in allen Lebensbereichen. Denn in den letzten Tagen konnte ich wieder besser schlafen, was daran lag, dass ich einiges zurück ins Gleichgewicht gebracht habe. Ich habe weniger am Rechner gearbeitet, außer heute, da wäre es beinahe wieder entartet. Doch ich habe es gemerkt und muss mir nun doch einen Wecker stellen. Weiterhin habe ich mehr kcal gegessen und vor allem mehr Kohlenhydrate, vor allem in Form von Haferflocken. Ich habe diese einfach trocken aus der Tüte gegessen. Ich habe mein Training von schwer umgestellt auf weniger Gewicht, dafür mehr Wiederholungen und eine andere Strategie. Ich habe das Handy phasenweise ganz ausgemacht. Ich habe meine Einstellung verändert, siehe auch Beitrag hier. Ich habe mit meinem inneren Kritiker verhandelt und das Verkaufsgespräch gewonnen. Ich habe die letzten beiden Tage keine Kalorien getrackt. Ich habe mir genau überlegt, wo es Sinn macht „Nein“ zu sagen, statt „Ja“, obwohl ich Nein meine. Ich habe mir einige Kräuter besorgt und natürlich auch eingenommen. Und heute ist auch noch meine Yamswurzelcreme angekommen, die jetzt auch getestet wird.

Yamswurzelcreme? Ich bin immerhin fast 53 und mitten in den Wechseljahren. Ich komme damit sehr gut zu Recht, doch die Schlafstörungen sind u. a. auch mit eine Folge von einem zu niedrigen Progesteronspiegel. Da ich als Bio-Natur-Freak jedoch keine Chemie nehmen werde und mit meiner Ernährung, außer den Schlafstörungen die Wechseljahre gut im Griff habe, kommt jetzt diese Creme zum Einsatz. Ich werde berichten.

Doch zurück zum Gleichgewicht. Wenn das Pendel zu sehr in die eine Richtung ausgeschlagen hat, zuviel an Arbeit, zuviel Essen oder zuwenig Essen, zuviel Stress, zuviel von was auch immer, dann macht es Sinn, freiwilig, das Pendel erst einmal kurzfristig in die andere Richtung ausschlagen zu lassen. Ein Kurzurlaub, also Nichtstun. Weniger oder in meinem Fall eben mehr essen. Entspannung pur – Nichtstun. Weniger halt, damit sich unsere Speicher, auch die von Dopamin und GABA wieder füllen können. Und dann neu starten, wenn möglich im Gleichgewicht, den Weg der MItte eben.

Ganz wichtig: Wenn wir das nicht freiwillig tun, dann wird uns das Leben dazu zwingen. Mit einer satten Erkältung zum Beispiel oder Magenverstimmung oder einer Verletzung im Sport. Oder was auch immer. Hauptsache wir kommen zur Ruhe – ins Gleichgewicht.

Balance das fast schon „Unwort“ der heutigen Zeit. Dennoch ist Balance die Lösung für viele Probleme. Vor und zurück schaukeln. Freiwillig.

Liebe Grüße Petra

2 Antworten auf „Gleichgewicht“

  1. Liebe Petra,
    endlich komme ich mal dazu, in deinen Blog zu schauen.

    Wirklich ganz brisante und lebenswichtige Gedanken, die du da aufwirfst….. Besonders die beiden letzten Absätze (Gleichgewicht, Balance) regen zum Nach-Denken an.

    Ich wünsch dir auf jeden Fall alles GUTE und viel Kraft für alle deine Vorhaben….!

    Und natürlich sende ich dir einen sehr herzlichen Gruß aus Bernburg,
    Gabi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.