Der Weg oder das Ziel?

Früher habe ich mir Ziele gesetzt und bin den Weg gegangen der notwendig war, um eben jenes Ziel zu erreichen. Mein Fokus lag auf dem Ziel. Heute mache ich das anders. Ich setze mir ein Ziel, damit ich mich auf den Weg machen kann und eben jener Weg ist es, der mich interessiert. Das Ziel ist auf diesem Weg nur eine Art Zwischenstation von der aus es weiter geht auf meiner Reise oder besser meinem Weg. Ich möchte das so erklären. Wenn ich mich entscheide nach Hamburg zu fahren, dann fahre ich dahin und ich tue halt das, was notwendig ist, um dahin zu kommen. Dort angekommen habe ich mein Ziel erreicht und suche mir ein neues.

Anders heute. Auf dem Weg nach Hamburg nehme ich mir Zeit, die Umgebung anzuschauen, Menschen kennenzulernen, ich genieße die Reise und selbst wenn ich ein Panne habe, schaue ich was daraus gutes entstehen kann. In Hamburg angekommen, weiß ich, dass dies nur ein weiterer Zwischenstop ist, auf meiner Reise, auf meinem Leben. Und ganz genauso möchte ich jetzt mein „Cinderella in Pink“ Projekt angehen. Das Ziel ist notwendig, weil ich ja etwas in mein Navigationssystem eingeben muss (Hamburg). Ohne Ziel bin ich Spielball des Lebens oder lebe nach den Zielen von anderen.

Doch einfach nur dahin rasen, damit ich dort bin, mein Ziel erreicht habe, dass möchte ich nicht mehr. Das führt zu kurzfristiger Freude mit anschließender Leere und der Frage: Und nun?

Vielleicht liegt es daran, dass ich jetzt älter bin und schon viele Jahre an Erfahrungen sammeln durfte. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich mich eben durch diese Jahre an Erfahrungen verändert habe. Fakt ist: Diesmal liegt mein Fokus auf dem Weg und deshalb heißt es vermutlich auch im Zitat:

Der Weg ist das Ziel.

Gestern war ich nach einer Woche „freiwilliger“ Traininingspause wieder trainieren und ich stelle fest. Pausen sind nichts für mich. Nicht, dass ich das nicht schon vorher gewusst habe, aber es macht Sinn ab und zu auch einmal zu überprüfen, ob das auch noch so ist. Das Training gibt mir Kraft die Herausforderungen im Leben zu  meistern und da ich schaue, dass ich viele Dinge in meinem Leben habe, die mir Kraft geben, statt Kraft zu  nehmen, macht es mehr Sinn moderat zu trainieren, als überhaupt nicht.

Wie angekündigt habe ich gestern weniger gegessen, was auch sehr gut geklappt hat. Somit liege ich wieder in meiner Wochenbilanz.

1675 kcal – 148 g Protein – 178,5 g KH – 42,4 Fett.

Das war es für heute, jetzt geht es ins Training, denn heute Nachmittag habe ich einen ganz wichtigen Termin mit meiner ältesten Tochter die im April heiraten wird. Brautmutter und Tochter in geheimer Mission. Das Kleid ist es aber nicht, dass wurde schon im letzten Jahr ausgesucht.

Liebe Grüße Petra

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