Cinderella in Pink – Wunscherfüllung

Herzlich Willkommen auf meinem Blog.

Wenngleich ich hier schon einige Beiträge geschrieben habe, so wird mein Blog erst mit dem heutigen Beitrag wirklich zum Leben erwachen. Passend zum Jahresanfang. Die Frage die ich mich kurz vor dem Verfassen dieses Beitrages gestellt habe war, ob ich wenn ich ein Vorhaben aufgebe versagt  habe? Ich denke das kommt ganz auf die innere Einstellung an.

Ich habe heute ein Projekt aufgegeben, an dem mir sehr viel gelegen hat und dennoch habe ich mich sehr schwer mit der Umsetzung getan. So schwer, dass ich Einsehen musste, dass dieses Projekt offensichtlich kein wirklicher Herzenswunsch sein kann. Ich weiß, wie ich mich verhalte, wenn ich für etwas brenne, wenn mir etwas wirklich wichtig ist, wenn ich etwas unbedingt tun muss, koste es was wolle (nahezu). Und das war hier nicht der Fall. Ich war nicht bereit den Preis zu zahlen, den Aufwand zu betreiben, das zu tun, was notwendig ist, um eben diesem Vorhaben gerecht zu werden. Also bleibt mir nur eines. Es sein lassen. Und genau das habe ich getan, wenn auch unter Tränen, wenn auch mit Schmerz, doch es ist das einzige Richtige gewesen. Habe ich deshalb versagt? Nein. Es war meine Entscheidung.

Deshalb komme ich jetzt zu dem, was ich tun möchte, bereits tue und auch mit Begeisterung dabei bin. Ich beobachte mich ja selbst und da gibt es keinen Zweifel. Ich werde mich wieder dem widmen, was mein Herz erfüllt, was mich schon fast mein ganzes Leben bis zum heutigen Tag begleitet, begeistert und mir wie ein guter Freund zur Seite steht. Mein Sport, meine Ernährung, mein Lifestyle. Gleichzeitig zolle ich diesem Sport jetzt einmal mehr Wertschätzung in dem ich mich entschieden als Athletin auf die Bühne zu gehen, aber ich erfülle mir auch einen Herzenswunsch. Einmal den Teil in mir Leben lassen, der in meiner Kindheit nicht sein durfte. Die Cinderella in Pink.

Schon immer ist rose und pink meine Farbe, die mir Kraft gibt und mir das Herz erwärmt, vielleicht auch deshalb wieder der Wechsel meiner Haarfarbe, welche zwar nicht Pink ist, aber mir jetzt sehr gut gefällt, denn Naturfarben sind nun einmal Grenzen gesetzt. Deshalb wird mein Outfit auch von dieser Farbe geprägt sein.

Mein Blog wird überwiegend von meiner Transformation zur Bikini-Athletin berichten. Anmerkung: Ich habe bereits einmal als Athletin auf der Bühne gestanden. Das war in den 80ern in der Bodybuilding Klasse. Es gab damals nur die. Da ich da wie ein Lauch zwischen den anderen gestanden bin, habe ich gewechselt und bin Kraft-Drei-Kämpferin geworden. Bis zu der Geburt meiner ältesten Tochter habe ich in dieser Disziplin einige Jahre an Wettkämpfen teilgenommen.

Aber, und das ist mir sehr wichtig hier mitzuteilen: Mag zwar die äußerliche Transformation ein Teil dieses Weges sein, so geht es mir vor allem um die Veränderungen in mir, die dafür notwendig sind um diesem Weg zu gehen. Und zwar mit Freude, Spaß und Begeisterung, denn das ist es, was ich leider bei vielen Athletinnen vermisse. Ich möchte hier jedoch keine Vorwürfe machen, denn wer nicht um die Wirkmechanismen unseres Gehirn, allem voran um das Belohnungszentrum weiß, der wird auch nicht verstehen, wie ihm geschieht. Ich werde  über mein Training, meine Ernährung, meine mentalen Werkzeuge berichten, aber auch darüber, warum ein Wettkampf nur Teil des Weges sein sollte und nicht das Ziel. Für mich ist es eine Zwischenstation auf einer Reise, die mir dazu verhilft Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln. Somit also Mittel zum Zweck. Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich heute sehr von meinem Alter profitiere, denn mit 20 habe ich das ganz anders gesehen. So kann ich vielleicht einigen dazu verhelfen, sich besser zu verstehen und liebevoller mit sich umzugehen.

Das ist es was ich heute sagen wollte. Mehr dann morgen. Ich möchte jetzt jeden Tag einen Beitrag posten und wenn die Zeit nicht langt, dann zumindest aufzeigen, was ich gegessen habe. Ich habe die letzten Wochen schon ein bisschen im Defizit gegessen, aber nicht ausschließlich. Doch ab Mittwoch beginnt für mich meine offizielle Wettkampfvorbereitung und somit wird sich auch in meiner Ernährung noch etwas ändern. Aber halt, nicht der Klassiker. Ich komme aus der roh/veganen Ernährungsszene. Diesen Weg habe ich vor fast 24 Jahren beschritten, und in den letzten Monaten entgültig verlassen.

Ich ernähre mich also nicht mehr ausschließlich roh, auch nicht mehr ausschließlich vegan, wenngleich ich vieles, was ich auch heute noch für gut befinde in meine Ernährung integriert habe. Dazu zählen Sprossen, Gemüsesafte, Salate und noch einiges mehr, was ich hier aufzeigen werde. Und um gleich einen guten Anfang zu machen, das gab es heute zu essen:

Frühstück: Saft einer Grapefrucht, Orange, Zitrone, ein Stück Ananas vermixt mit 30 g Bio Whey-Protein. Danach 1 Banane. (Anmerkung: Obst habe ich in den letzten Monate fast überhaupt nicht gegessen)

Zwischenmahlzeit: Magerquark mit Mandelmus und Stevia-Flavdrops, 2 Stück 99 % Schokolade. Eine Ecke Proteinpfannkuchen von Karsten probiert.

Zwischenmahlzeit: ein kleines Stück Tiramisu meiner Tochter probiert.

Abendessen: 350 ml Gemüsesaft frisch gepresse aus Stangensellerie, Fenchel, rote Beete, Möhre, etwas Apfel. Danach einen Salat aus Feldsalat, Zwiebel und Paprika mit ganz viel Sprossen. Heute Bockhornklee, schwarze und braune LInsen. Dazu zwei Scheiben Chia-Dinkelbrot, eine davon mit Avocado.

2032 kcal – 165 g Protein – 189 g Kohlenhydrate – 66 g Fett.

Da ich mir selbst eine Woche trainingsfrei auferlegt hatte, kein Training, aber etwas Streching, Blackroll und Posing und einen schönen Spaziergang gab es dennoch.

Liebe Grüße an euch

Eure Petra

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