Deshalb macht Schokolade nicht glücklich

Oder präziser, Schokolade ist keine Lösung sondern lässt uns den Schmerz vergessen, aber leider auch unser Ziel, welches meistens noch in der Zukunft liegt.

Die Tage sprach ich davon, dass dieser Schmerz auf dem Markt zu stehen in diesem Jahr sehr schlimm ist, vor allem weil mir die Kälte und Nässe in diesem Winter extrem zu schaffen macht. Auch das mit dem mitten in der Nacht aufstehen hat schon besser geklappt. Nun könnte ich ja einfach liegenbleiben und den Markt – Markt sein lassen. Doch der Preis, den ich dafür zahlen müsste, wäre kein Einkommen mehr zu haben. Also stehe ich auf und leide, zumindest ein bisschen, denn leider bin ich Mentaltrainerin. Leider? Ja, manchmal würde ich auch gerne einfach nur Jammern und Klagen. Aber ich weiß es ja besser. Ich kann an dieser Situation ja etwas ändern. Was ich ja auch schon getan habe, doch dann hat das vermeindliche Schicksal, dass es in meinem Modell von Welt nicht gibt zugeschlagen.

Für mich gibt es nur Ursache und Wirkung und das Schicksal, wie wir es nennen, ist für mich die Wirkung auf eine Ursache, die ich in der Vergangenheit gesetzt habe. Fakt ist, ich habe zur Zeit nicht den finanziellen Spielrahmen, um mir die Marktzeit zu verkürzen oder eben auch einmal frei zu nehmen. Das zu verändern hat bis vor kurzem für mich Schmerz bedeutet, weil ich dafür einiges loslassen und einiges neu angehen musste.

Praktisch wieder ganz bei Null anfangen, und da dieses bei Null anfangen nicht das erste Mal ist, habe ich mich damit schwer getan denn es war ja ganz gut, so wie es war. Ab und zu mal ein Coaching geben, und den Rest auf ein anderes Mal verschieben.

Das was passiert war, hat mich sehr heftig erwischt und aus einer Abwärtsspirale herauszukommen ist immer eine Herausforderung.

Dabei lief alles so gut an die letzten Jahre, denn immerhin hatte ich schon einmal alles verloren und mich wieder aufgestellt. Doch diesmal traf es mich abermals heftig und ich kam einfach nicht mehr in meine Kraft.

Schlussendlich hat die Entscheidung als Bikini Athletin auf die Bühne zu gehen alles verändert. Das hätte ich mir nicht vorstellen können. Aber mein Wunsch ist so groß, dass ich bereit bin jetzt endlich die erforderlichen Schritte zu tun, die notwendig sind, mir den Freiraum zu schaffen, einerseits auf die Bühne zu gehen, aber andererseits auch wieder mehr in meinem Beruf zu arbeiten. Ich habe da auch einen Plan, denn es muss nicht immer heißen entweder oder, sondern es gibt auch ein sowohl als auch. Dieser große Schritt, dieser Bereich, der mich unfassbar viel Kraft gekostet hat liegt im privaten Bereich. Und wie sicherlich einige von euch wissen, sind gerade Familienangelegenheiten und Beziehungen oft sehr emotionale Herausforderungen, die einen Menschen schon zu Fall bringen können.

Die gute Nachricht, ich habe gesiegt und das Leben hilft mir dabei, weil der Schmerz alles beim Alten zu belassen mittlerweile größer geworden ist, als neue Wege zu gehen. Und das ist gut so, wenn auch nicht unbedingt angenehm. Wenngleich ich zugeben muss, jetzt wo ich in der Spur bin und begonnen habe, die Weichen neu zu stellen ist es schon einfach geworden.

Vielleicht spreche ich etwas in Rätseln, das liegt daran, dass ich noch unschlüssig bin, wie offen ich über bestimmte Dinge schreiben möchte wo außer mir noch andere Personen beteiligt sind. Da bin ich noch am überlegen.

Achso, beinahe hätte ich es vergessen, was hat das jetzt mit Schokolade zu tun. Ganz einfach, wenn ich das Ziel habe meine Figur zu optimieren, dann braucht das seine Zeit und das Endergebnis liegt in der Zukunft. Die Schokolade aber direkt vor mir und die Vorstellung auf diesen leckeren zarten Schmelz, der mich für einen kurzen Augenblick alles vergessen lässt verzichten zu müssen ist sehr groß und was tue ich dann? Nun ganz ehrlich, ich tue mal das eine, mal das andere. Es sollte nur nicht zur Gewohnheit werden. Denn ständiger Verzicht, führt zu Dogmatismus und Verbitterung, aber immer nachgeben, wird mich mein Ziel nicht erreichen lassen.

Euch allen eine schöne Zeit

Eure Petra

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