Bikini Athletin – Eine Entscheidung mit Folgen

Ich hatte wirklich keine Ahnung, was alles auf mich zukommen wird, als ich mich im Frühjahr dazu entschieden habe mein Training und meine Ernährung zu optimieren, mit dem Ziel als Athletin auf der Bühne zu stehen.

Eine Umstellung von Ernährung und Training hatte ich einkalkuliert. Und auch wenn ich diesen Weg zunächst roh und vegan gehen wollte, war sehr schnell klar, dass dies nicht durchführsein wird. Neben dem Gewichtsverlust, fing nach einiger Zeit mein Darm an so dermaßen zu rebellieren, dass ich noch nicht einmal mehr gekochtes Gemüse essen konnte. Über Wochen konnte ich nur Brot, Ei und Butter essen. Mir standen die Haare zu Berge, ich heulte meiner Rohkost hinterher und fühlte mich schrecklich. Das Leben erteilte mir wieder einmal eine Lektion. Auch hierüber schreibe ich noch ausführlich in meiner Serie, warum vegane Ernährung für mich keinen Sinn mehr macht.

Womit ich jedoch in keiner Weise gerechnet hatte war, dass ich mein Privatleben, meinen Beruf, meine Beziehung und sogar meine Werte völlig auf den Kopf stellen musste. Doch es half nichts, der Wunsch diesen Weg zu gehen ist so stark, das er mir schlussendlich dazu verhelfen wird, mein gesamtes Leben dahingehend zu verändern, dass es mir danach in vielerlei Hinsicht besser gehen wird. Die Vermutung liegt zumindest mal nahe.

Die Herausforderungen, die sich mir hier vor allem mental stellen, waren nicht vorhersehbar. Und gerade heute ist mir das wieder einmal sehr bewusst geworden, was dazu geführt hat, dass ich sehr traurig war, fast den ganzen Tag. Doch das ist in Ordnung, habe ich doch früher Trauer nicht wirklich zugelassen, weil ich Angst vor diesem Gefühl hatte. Und auch wenn ich heute geniale Werkzeuge habe, die mir dazu verhelfen Emotionen zu verändern, so macht es manchmal doch Sinn, sie für eine Weile zu lassen und anzunehmen.

Wenn ich ehrlich bin, wäre ich beinahe ohne Bloggen ins Bett gegangen. Doch wie schrieb ich so schön. Es macht Sinn die guten Vorsätze schon im alten Jahr zu beginnen. Und wenn ich 2018 jeden Tag bloggen möchte, muss ich bis dahin schon ein wenig geübt sein.

Das soll es für heute gewesen sein, wenngleich ich viel geschrieben habe, ohne wirklich was zu sagen. Ich könnte aber auch sagen, dass ein Weihnachtsbaum ohne Lichter und Lametta nun einmal kein Weihnachtsbaum ist. Und so ist ein Blog ohne Erzählungen keine wirklicher Blog.

Also dann, eine schöne Woche und bis bald

Eure Petra

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