What I eat in a day-raw vegan #2 Geburtstagsfeier im Himmel

Ich mag Sonnenblumen sehr, außerdem erinneren sie mich an meine Mutter. In den letzten Jahre standen immer welche vor ihrem Wohnwagen, die aus den Resten des Vogelfutters gewachsen waren. Gestern wäre meine Mutter 98 Jahre alt geworden. Sie ist ja am 20.01. diesen Jahres verstorben, und da wir bis heute noch keine richtige Trauer- oder Gedenkfeier mit meinen Brüdern zusammen machen konnten, haben meine Mädels und ich uns entschieden ihren Geburtstag traditionell mit Essen vom Chinsen zu feiern.

In all den vergangenen Jahre hat meine Mutter uns jedes Jahr zum Chinesen hier im Ort eingeladen. In diesem Jahr fand das erste Mal eine Geburtstagsfeier für sie ohne sie statt.

Wir waren uns jedoch alle einig, dass sie anwesend ist, gleich wo sie auch sein mag. Ich war am Morgen sehr früh spazieren und habe ihr in den Himmel gratuliert. Das hat mir sehr gut getan und ihr bestimmt auch, würde sie es sehen können. Deshalb gab es gestern auch am Abend keine Rohkost für mich. Ich hatte mich bewusst dafür entschieden. Es gab uns allen ein Gefühl von Gemeinsamkeit, dass auch ich genoßen habe. Wir haben bestellt, ich habe es abgeholt und anschließend haben wir noch gemeinsam etwas Karten gespielt. Es war ein schöner Abend.

Das gab es zu Essen:

  • 1/2 Liter Melonensaft mit Maracuja und Limette
  • Smoothie: Saft von 6 Saftorangen und 2 Mangos, Vanille (soooo lecker)
  • unterwegs Orangensaft aus 5 Orangen
  • Ice Cream aus Bananen, Heidelbeeren, etwas Vanille und Ahornsirup (große Schüssel, in der Regel sind das 5 Bananen, 1 Tasse Beeren)
  • vom Chinesen – Gemüse, Sprossen und Reis
  • handvoll Datteln Deglet Nour beim Kartenspielen

Abschließend möchte ich noch sagen, dass es sich für mich immer noch befremdlich anfühlt, keine Mutter mehr zu haben. Ich bin jetzt das weibliche Oberhaupt der Familie, was ich als von ihr hinterlassene Ehre ansehe. Weiterhin bin ich so glücklich darüber, dass meine Mutter und ich alles, was zwischen uns noch unklar oder unausgesprochen gewesen ist, in den Monaten ihrer Pflege besprechen, bereinigen oder gar belachen konnten.

Ich liebe das Leben derzeit wirklich sehr. Liebe Grüße an euch

Petra

What I eat in a day-raw vegan # 1

Heute möchte ich mit der Serie, was ich an einem Tag roh und vegan (früchtebetont) esse. Wie bereits erzählt, begann mein roh/veganer Weg bereits 1994, als ich mit meiner zweiten Tochter schwanger war. Seitdem hat es viele Verändungen und sogenannte up and downs gegeben. Dennoch bin ich im großen und ganzen dieser Ernährungsform immer treu geblieben bzw. zu ihr zurück gekehrt. Für mich gibt es keine besser Ernährung. Natürlich ist der Weg dorthin ein Weg, auch wenn es einige gibt, die von heute auf morgen umgestellt haben. Doch das habe ich damals auch nicht getan.

Mein Einstieg war fit for life, und ich aß zunächst nur am Morgen Obst, am Mittag Salat und am Nachmittag noch einmal Obst, am Abend dann gekocht. Irgendwann kamen Säfte hinzu und Smoothies, die jedoch damals noch nicht so hießen. Dann gab es jede Woche einen ganzen Tag nur roh, dann wurden es zwei, dann drei usw.

Daraus wurde dann ein Monate roh, dann zwei und so weiter. Es ist ein Weg und auf diesem Weg gab es Stolperfallen und Hindernisse, doch ich liebe diese Ernährung und deshalb lebe und feiere ich sie auch so. Seitdem ich die Schattenarbeit von Teal Swan in mein Leben integriert habe, gibt es derzeit überhaupt keine Probleme mehr mit meiner Ernährung, da ich mich sofort der Emotion, die hinter dem Essen steht, widme.

Doch nun zu meinem Essen am Sonntag:

  • 1/2 Liter Wassermelonensaft mit einer Maracuja und etwas Limette
  • 1/2 Liter Orangensaft aus 6 Saftorangen
  • 1 Grapefrucht und 3 Orangen
  • 500 Kirschen
  • ca. 400 g dunkle Trauben
  • ca. 120 g Datteln Deglet Nour
  • Wraps: 180 g Eissalat, 3 Mangos ist Stücke geschnitten, 100 g Cocktailtomaten auch in Stücke geschnitten, etwas geschnittene Lauchzwiebel und süßsaure Soße (diese war jedoch nicht roh, sondern aus der Flasche)
  • etwas später habe ich noch ein paar sauer eingelegt Gurken gegessen (seit Wochen esse ich gerne eingelegte Gurken – immer wieder einmal)

Um mir selbst einmal einen Überblick zu verschaffen, habe ich das in lifesum eingegen und das waren 2100 kcal.

Ich liebe es so zu essen und es macht mich glücklich.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Tag

Eure Petra

Du bist ein Wunder – magische Synchronizitäten

Wie versprochen heute mein Beitrag, wie ich zurück zu Louise Hay und zu einer magischen Art zu denken gefunden habe. Ich habe euch ja bereits erzählt, dass ich den Kurs von Teal Swan online absolviert habe und da war ein kostenloser Bonus in Form von einem Seminar von Louise Hay mit dabei, den ich jedoch noch nicht angeschaut hatte, bis zu dem Tag X, wo mir während des Klopfens einer negativen Emotion dieser Kurs eingefallen ist.

Das Klopfen, in meinem Fall die Enba-Methode, ist in den letzten Jahren ein bevorzugtes und wirkungsvolles Werkzeug für mich geworden und wenn da ein Impulse kommt, weiß ich, dass es klug und hilfreich ist diesem zu folgen. Gesagt getan.

Ich habe sofort begonnen den Kurs zu schauen, mir u. a. das Buch Herzensweisheiten von Louise gekauft und die in meinem letzten Beitrag beschriebenen Übungen gemacht. Nur wenige Tage später habe ich mich an eine ganz besondere Begebenheit erinnert.

Nachdem meine Mutter am 20. Januar dieses Jahres verstorben war (ich habe euch ja davon berichtet), musste es ja sehr hurtig mit der Entrümpelung gehen. Und da ist mir unter anderen das Buch von Louise „Gesundheit für Körper und Seele“ in die Hände gefallen. Ich war da tief berührt, weil ich das meiner Mutter geschenkt hatte, als sie mit Anfang 70 einen Schlaganfall hatte, um ihre Heilung zu mit zu unterstützen.

Meiner Mutter ist diese Heilung übrigens gelungen. Sie ist wieder gesund geworden und am kommenden Montag wäre sie 98 Jahre alt geworden. (Wir, meine Mädels und ich, feiern diesen Tag übrigens)

Das kleine Buch war bereits vergilbt und ich weiß noch nicht einmal wieviel meine Mutter darin überhaupt gelesen hatte. Aber ich habe es an mich genomme und behalten und…

…daheim ins Bücherregal gestellt. Bis zu jenem Abend, als ich nur wenige Tage nachdem ich mit dem Kurs von Louise begonnen hatte, abermals im Bett saß und an einer negativen Emotionen geklopft habe.

Ich hielt inne und konnte nicht glauben, dass mir das Buch, über 4 Monate nach dem Tod meiner Mutter, wieder in denn Sinn gekommen ist. Ich sprang regelrecht aus dem Bett und holte es mir aus dem Regal. Da stand es nun über 4 Monate und hatte mir etwas zu sagen.

4 Monate hat es noch gebraucht, bis ich verstanden hatte, dass mir das Leben schon an dem Todestag meiner Mutter etwas sagen wollte.

Jetzt war es ganz klar, so was von klar. Ich erinnerte mich an viele der schönen Dinge und vor allem auch großartigen Durchbrüche, die ich mit meiner Art zu denken geschaffen hatte, aber auch an jene, die nicht so großartig waren, wo es sich jedoch nicht von der Hand weisen ließ, dass ich diese auch mit meiner Art zu denken in mein Leben gebracht hatte.

Ich kaufte mir weitere Bücher von Louise, gebraucht bei medimops, und wende das dort geschriebene, gemixt mit meinen Werkzeugen und Fähigkeiten jetzt täglich an. Und es ist so gut, so genial, wie ich das Wunder das ich bin jeden Tag wieder mehr in mir erkenne.

Nein nicht nur wieder, sondern so klar und deutlich, wie ich mir dessen noch nie zuvor so bewusst war.

Meine Freude über meine Schönheit, über meine Fähigkeiten und meine Begeisterung für das Leben nimmt jeden Tag zu. Und mag ich auch mit Anfang 20 knackiger gewesen sein, damals hatte mein innerer Kritiker das Komando über mich und mein Leben, und diesem war nichts gut genug. Jetzt spricht eine andere Stimme in mir. Meine ganz persönliche Cheerleaderin, die diesmal keinen Kurs oder eine Gruppe anleitet, sonder mich selbst.

Und das auf eine besonders liebevolle Art und Weise, wie ich sie mir für jeden Menschen wünschen würde. Das ist wahrlich selbst gemachtes Glück. Da mache ich weiter und ich würde mich freuen, wenn du mich auf meiner Reise begleitest und ich dich inspirieren kann, zu erkennen, was für ein Wunder du bist.

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntag

eure Petra

Das Leben liebt dich

Vor über 30 Jahren, ich war gerade mit meiner ältesten Tochter schwanger und fand auf bestimmte Fragen keine Antworten, entdecke ich Louise Hay und sie wurde meine tägliche Begleitung durch vielerlei Herausforderungen. Sie war mein Einstieg in die spirituelle und geistige Welt und heute über 30 Jahre später schließt sich der Kreis, denn in den letzten Wochen begleitet mich Louise Hay wieder in meinem Leben.

Jeden Morgen öffne ich direkt nach dem Wachwerden eine Seite aus ihrem Buch „Herzensweisheiten“ und schaue womit ich in Resonanz gehe. Heute zum Beispiel strahlen mich folgende Worte an: „Ich bin am richtigen Platz“

Und das mit dem Strahlen ist wirklich so, denn das Büchlein ist so bunt und herzig gestaltet, dass mir schon alleine durch die Farben und Zeichnungen das Herz aufgeht.

Da ich mich jedoch gerade nicht in allen Lebensbereichen am richtigen Platz fühle, nutze ich eine Technik aus meiner eigenen Trainerkiste, in diesem Fall eine Klopftechnik, die ich in einer meiner Ausbildungen gelernt habe und klopfe für eine Weile: „Auch wenn ich mich fehl am Platz fühle, liebe und akzeptiere ich mich voll und ganz.“ Im Verlauf des Klopfens ist es meistens so, dass sich diese Sätze ändern und ich klopfe was mir in den Sinn kommt. Anschließend schreibe ich eine Seite in meinem Heft voll mit obiger Affirmation, aber auch abgewandelt in Form des Hypnotic self talk, den ich auch in einer meiner Ausbildungen als extrem hilfreiches Werkzeug kennengelernt habe, besonders, wenn reine Affirmationen nicht funktionieren oder das Gegenteil bewirken. Für obigen Satz würde das dann so lauten:

Wenn ich mir vorstelle sagen zu können „Ich bin am richtigen Platz“, das fühlt sich großartig an. Oder, alleine der Gedanke: „Ich bin am richtigen Platz“ ist großartig usw. Wenn im Verlauf des Schreibens weitere Sätze kommen, die ich bereits glaube, schreibe ich auch diese auf. Dieser Prozeß dauert ca. 20-30 Minuten, da ich zum Abschluß noch einige positive Vorausannahmen aufsage, wie zum Beispiel meinen Lieblingssatz: „Wie kann ich aus diesem Tag ein Meisterwerk machen.“

Ich muss gestehen, dass ich meine mentale Arbeit, ebenso wie meine beste Ernährung der Welt, habe Stück für Stück schleifen lassen, nicht ganz, aber weniger intensiv und dafür habe ich Meinungen und eine suboptimale Art zu denken übernommen. Die gute Nachricht, ich habe es bemerkt und geändert. Warum???

Weil das Leben mich liebt und mir, wenn auch unsanft immer mehr Hinweise gegeben hat, dass ich dabei bin von meinem Weg abzukommen, ein glückliches und erfülltes Leben zu leben. Jetzt bin ich auch hier wieder so richtig auf Kurs und das tut so gut.

Da mein Schreiben in der letzten Zeit aufgrund der Ereignisse in meinem Leben viel zu kurz kam, habe ich mir für diesen Monat vorgenommen, das Schreiben wieder zu einer Routine werden zu lassen. Deshalb gibt es heute auch schon den ersten Beitrag, da ich mir gestern ein kleines Schild geschrieben habe, auf dem steht einfach nur: „Schreiben“. Das steht an einer unübersehbaren Stelle und hat mich den ganzen Tag darauf hingewiesen anzufangen, was ich hiermit tue.

Mein Ziel ist es soviel wie möglich hilfreiche Informationen weiterzugehen, die mir, als auch anderen so gut geholfen haben das Leben zu verbessern. Mein Tipp für heute:

Kauf euch oben genanntes Buch und tut es mir gleich. Zumindest mit dem Lesen könnt ihr ja sofort anfangen. Übrigens habe ich auf meinen Badzimmerspiegel „Das Leben liebt mich“ geschrieben. Eine wunderschöne Erinnerung, die mich jetzt auch wieder täglich, und vor allem mehrfach begleitet.

Ganz liebe Grüße und einen wunderschönen Tag

Eure Petra

P.S. In meinem nächsten Beitrag verrate ich euch wie ich auf scheinbar wundersame Weise wieder zu Louise Hay gefunden habe. Magisch, wirklich magisch.

Leckerer Rotkraut Salat – raw vegan

Diesen Salat mag ich fast genauso gerne wie den Spitzkraut Salat. Als Tipp, statt Rotkraut könnt ihr auch rote Beete nehmen.

Hier das Rezept:

1 kleines Rotkraut fein raspeln oder im Food Prozessor häckseln, rote Zwiebeln fein hacken, und direkt das Olivenöl dazu geben. Das Rotkraut ist meistens etwas härter als der Spitzkohl und ich finde mit dem Öl geht das anschließende Kneten hier besser. Möhren raspeln, Gurken aus dem Glas in feine Scheiben raspeln, ganz viel Lauchzwiebeln fein schneiden, auf Wunsch auch Petersilie, frischen Mais (wenn verfügbar, alternativ aus der Dose) dazugeben. Ganz wichtig hier kommt Senf dazu, ebenso der Saft einer halben Zitrone, Gartenkräuter, Salz und Ahornsirup. Etwas ziehen lassen und genießen.

Auf dem Foto sind meine üblichen Gemüsesorten geraspelt mit Chashew Dressing.

Guten Appetit und liebe Grüße

Petra

No Tuna Thunfisch Salat – raw vegan

Ich muss zugeben, ich hätte nicht gedacht, dass dieser Salat in der Tat etwas wie Thunfisch schmeckt. Er wird also sicher auf jeder Party gut ankommen. Die Basis sind Sonnenblumenkerne, die über Nacht eingeweicht werden.

Rezept für zwei Personen:
2 Tassen rohe Sonnenblumenkerne
2 Esslöffel rohes Tahini
Saft einer halben Zitrone
Eventuell wird ein Löffel Wasser zur Verarbeitung benötigt, prüfen Sie die richtige Konsistenz wie abgebildet
Eine Prise Salz, falls gewünscht

In der Küchenmaschine verarbeiten

Zerkleinern:

Eine halbe rote Zwiebel
4 Stangen Staudensellerie
1 rote Paprika
1/2 Tasse frischer Dill
1/2 Tasse frische Petersilie

Gut mit der Samenpastete vermischen.
Hält sich gut im Kühlschrank für etwa drei Tage in einem verschlossenen Behälter.

Ich habe diese Masse auf Salatblätter geben und wie einen Wraps gegessen.

Da diese Rezept nicht von mir sondern von Eva loves raw stammt, hier der link zu dem Original Rezept:

https://www.youtube.com/watch?v=VazWDkPWD0M&list=PLHR4y-ISLmzolTREqyaq1eBHzaIclwM4K&index=74&t=54s

Viel Spaß beim Ausprobieren und lasst es euch schmecken.

Petra

Spitzkraut Salat – raw vegan

Einer der leckersten Salate überhaupt, zumindest für mich und ganz einfach zu zubereiten:

Spitzkohl vom Strunk befreien und fein raspeln oder mit dem Food Prozessor klein häckseln, am besten gleich etwas Petersilie und rote Zwiebeln mit dazu tun. Anschließend kneten, um den Kohl ganz aufzubrechen. Möhren rapseln und gelbe Paprika in kleine Würfel schneiden dazugeben. Wer mag kann auch hier ein paar Gurken aus dem Glas hochdünn raspeln und dazu geben. Ich mache noch gerne andere Kräuter, wie Lauchzwiebeln, Schnittlauch und getrocknete Gartenkräuter und natürlich Salz dazu. Und ganz wichtig, frisch gepressten Zitronensaft (ich nehme eine halbe Zitrone), etwas Ahornsiurp und einen halben Teelöffeln Currypulver und Olivenöl. Alles gut vermixen und genießen.

Extra Tipp, wenn auch nicht ganz roh. Wer gerne sauer oder sauerscharfe Soße mag, vor dem Verzehr etwas dazu geben.

Auf demTeller sind noch gerapselte rote und gelbe Paprika, Fenchel, Gurkenspagetti und Tomatenwürfel mit dabei. Und meine klassische Cashewkerne-Soße, Pepperoni und Avocaodo mit Blumenkräutern von Sonnentor.

Nach dem Salat esse ich oft noch 2-3 Deglet Nour Datteln, als süßen Abschluß.

Liebe Grüße Petra

Raw vegan again – Liebe aus dem Glas

Vor fast 30 Jahren, als ich mit meiner mittleren Tochter schwanger war, lernte ich auf einer Fortbildung eine Frau kennen, die fit for life praktizierte und war nicht nur begeistert, sondern es war Liebe auf den ersten Blick, die bis heute anhält. Noch während meiner 2. Schwangerschaft stellt ich immer mehr auf eine roh vegan Ernährung um, und mein Wohlbefinden steigerte sich so sehr, dass ich dabei blieb und mich viele Jahre nur so ernährte.

Leider funktionierte es bei mir nicht dauerhaft und ich verstand nicht woran das lag, denn mir ging es 2x gesundheitlich nicht sehr gut mit dieser Ernährung, und das in den Phasen, wo ich privat und auch beruflich große Herausforderungen zu meistern hatte. Es macht jetzt keinen Sinn, mich hier in Details zu verlieren, sondern ich komme direkt auf den Punkt.

Rohe (lebendige) Ernährung, allem voran Früchte haben eine viel höhere Schwingung, als gekochte oder tierische Nahrung. Im Rahmen meiner wieder aufgenommenen Schattenarbeit habe ich erkannt, dass wenn emotionales Trauma (ich schrieb bereits darüber) aktiv ist, unser emotionaler, aber auch unser physischer Körper niedriger schwingt. Wenn ich mich jetzt nicht darum kümmere, davor wegrenne, mich ablenke, womit auch immer gehe ich in den Widerstand. Esse ich jetzt höherschwingende Nahrung, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich groß, dass mir schlecht wird, oder ich sie nicht vertrage, oder gar schlimmer sogar gesundheitliche Probleme bekomme. Ich habe das wirklich all die Jahre nicht verstanden und ich habe da eine sehr lange Odyssee hinter mir.

Ich bin darauf gekommen, als ich das mit Liebe aktivierte Wasser bzw. meinen mit Liebe aktivierten Obstsaft getrunken habe. Da hat es regelrecht „klick“ gemacht. Mir ist das nämlich die ersten Male ganz komisch davon geworden. Und wie bereits beschrieben habe ich mir ja zu diesem Zeitpunkt in keinem so gutem emotionalen Zustand befunden. Mir ist das jetzt auch völlig egal, ob ihr mich für verrückt haltet, doch für mich war es eine Antwort auf Fragen, die ich mir all die Jahre nicht beantworten konnte.

Das heißt jetzt nicht, dass jetzt jeder nur noch roh vegan essen soll/muss, obwohl ich jedem diese wunderbare Erfahrung so sehr wünschen würde. Ich für mich mache das jetzt wieder, oder besser ich bin wieder auf dem Weg dahin, denn es gab bisher keine Zeit in meinem Leben, wo ich mich so wohl, so leicht, so fit und so energetisch gefühlt habe, wie in meinen 100 % rohveganen Lebensjahren. Dieses Essen hat mich glücklich gemacht wie kein anderes und deshalb bin ich jetzt so dankbar, dass ich das wieder machen kann und vor allem, dass ich weiß was ich tun kann, wenn ich da wieder Probleme mit haben sollte.

Um euch einen Überblick zu geben, was ich ihm Moment so esse wird es auch wieder etliche „was ich an einem Tag so esse“ Beiträge geben. Die sind zwar profan, ich habe jedoch über die Jahre immer wieder die Erfahrung gemacht, dass dies sehr hilfreich für meine Leser oder Zuschauer war. Für heute möchte ich euch jedoch noch meinen aktivierten frisch gepressten Saft vorstellen.

Ich habe diese Übung aus einem der Bücher von Teal Swan. Sie hat diese Übung erfunden, weil sie sich nicht selbst lieben konnte und alle Selbstliebeübungen und Kurse bei ihr nicht funktioniert haben, bwz. das Gegenteil den Selbsthass noch verstärkt haben. Sie nennt das ihr trojanisches Pferd. (Wem das trojanisches Pferd nichts sagt, einfach googeln.)

Das Rezept: Ich lege die Hände um meinen frisch gepressten Saft oder auch ein Glas Wasser und höre mir ein Lied dabei an, und denke mit geschlossenen Augen an das was ich über alles lieb habe, wie meine Katzen, meine Kinder, auch wie sie ein Baby waren und lasse alle diese Gefühle von Liebe in meine Hände und damit in das Glas fließen. Das Lied ist etwas verrückt, ich verlinke es euch unten noch, aber es ist das letzte Lied, dass ich zusammen mit meiner Mutter gehört habe und ich habe dabei ihr glückliches Gesicht vor Augen und wie sie den Kopf mitschwingt. Alle diese Gefühle von Liebe kommen mit in das Glas. Mein Fokus ist ganz und gar auf dieser Liebe. Teal sagt, man soll mit 2 Minuten beginnen und dann bis auf 5 Minuten steigern. Anschließend das Glas trinken. Und auch wenn das jetzt wieder verrückt klingen mag, das Wasser und auch der Saft sind viel weicher danach. Energetisiert mit Liebe. Bitte unbedingt ausprobieren und am besten lebenslang machen.

Hier das Lied, von dem ich oben erzählt habe:

https://www.youtube.com/watch?v=x9FzkrJYU6s&list=PLHR4y-ISLmzoVrxquRYIjrNqRpCXvw8Ik&index=25

Ihr müsst aber nicht unbedingt Musik dabei hören oder ihr nehmt ein Lied, welches für euch ganz viele Gefühle von Liebe in euer Herz zaubert.

Petra

Der Körper – die Bühne der Gefühle

Da ich nicht mehr wusste, von wem dieses Zitat stammt, dass es nicht besser auf den Punkt bringen kann, habe ich nachgeschaut. Es stammt von dem Hirnforscher Antonio Damasio.

Ich werfe jetzt einfach einmal eine Frage in den Raum. Magst du deine negativen Gefühle? Ich bin da die meiste Zeit meines Lebens nicht mit zu Recht gekommen und hätte gerne, wie die meisten Menschen, zumindest die, wo ich kennengelernt habe, nur positive Gefühle gehabt. Das mag sicherlich mit ein Grund gewesen sein, warum ich nicht nur Fitness- und Gesundheitstrainerin, sondern auch Persönlichkeits- und Mentaltrainerin geworden bin. Auf diesem Weg bekam ich nämlich Werkzeuge, die mir die Ohnmacht vor diesen manchmal doch sehr heftigen Gefühlen, die ich im Laufe meines Lebens erfahren habe, zu nehmen. Jetzt bin ich noch ein Stück schlauer, und habe eine neue Einsicht bekommen, die für mich wie ein Befreiungsschlag war.

Ich höre meinen Gefühlen jetzt ganz genau zu und kümmere mich auf eine völlig neue Weise um sie und somit auch um mich. Wie bereits geschrieben wurde ich mit massiven Gefühlen von Trauer, Traurigkeit, Überforderung und Ohnmacht konfrontiert, wie ich es mir hätte nicht noch einmal vorstellen können. Und erst als ich diese ganz und gar zuließ, kam Erleichterung. Das hat mich veranlasst zu recherchieren. Zum Einen habe ich mich auf die Suche gemacht was das Leben nach dem Tod angeht, weil mich das doch sehr beschäftigt hat, zum anderen habe ich geschaut, was das biochemisch überhaupt mit uns macht und warum, wenn ein Mensch, der uns nahestand stirbt und ich wollte erneut wissen, wie es möglich ist, dass negative Gefühle so kraftvoll sein können. Um es abzukürzen, ich bin wieder gefestigt worden in meinem Glauben, dass es ein Leben nach dem Tod gibt und ich bin wieder mit dem Gesetz der Polarität, präziser der Schattenarbeit konfrontiert worden.

Ich muss zugeben, dass ich vor etlichen Jahren schon einmal im Rahmen einer meiner Ausbildungen mit dem Schattenprinzip konfrontiert wurde und vor noch viel mehr Jahren auch etliche Bücher darüber gelesen habe. Ich war fasziniert von dieser Arbeit und sie hat einiges dazu beigetragen, dass sich für mich und auch für meine damaligen Klienten vieles zum guten gewandelt hat.

Ich bin jedoch in eine Falle getappt: Energie folgt der Aufmerksamkeit und so dachte ich, dass wenn ich mich soviel mit Schatten beschäftige, dann werden es immer mehr. Das war ein Trugschluß. Sie sind mehr geworden, weil ich mit dieser Arbeit wieder damit aufgehört hatte. Mag das Gesetz des Fokus auch für alles andere gelten, aber nicht für die Schatten. Denn was heißt das überhaupt: Schatten?

Bezogen auf mich heißt das, dass ich Aspekte von mir nicht sehe, weil sie im Schatten (im Unterbewusstsein bzw. der unbewussten Inkompetenz liegen). Ich weiß meistens noch nicht einmal etwas davon. Oder etwa doch? Und da kommen die Gefühle ins Spiel. Denn die negativen Gefühle sind wie ein Meditationsgong, der mich wieder ins Hier und Jetzt zurückführt. Die Gefühle sind der Gong, der mich aufmerksam sein lassen sollte. Doch was machen wir Menschen, wenn dieser Gong ertönt? Wir lenken uns in der Regel ab, mit was das ist sehr individuell. Bloß schnell weg mit diesen unangenehmen Gefühlen. Aber das Gefühl möchte uns ja etwas mitteilen und das ist sehr wichtig.

Bei meiner Recherche bin ich u. a. auf eine ganz besondere Frau gestoßen, und es ist mir fast peinlich zu sagen, dass diese schon einmal vor ein paar Jahren durch eine Bekannte kurz mein Bewusstsein gestreift hat, ich da aber anscheinend noch nicht in Resonanz mit dem was sie tut gegangen bin. Teal Swan.

Als jemand auf seinem Blog Teal Swan erwähnte ertönten alle Alarmglocken in mir, und ich wusste ich komme der Antwort, was in mir dafür verantwortlich für diese schmerzhaften Erfahrungen im Außen war. Ich laß ihre Bücher, machte einen online Kurs und ich begann mit der Arbeit an mir selbst. Da ich ja auch noch meine eigene Werkzeugkiste hatte, kam ich nahezu schon fast wie mit Zauberhand aus dem Loch, diesem Kokon in den ich mich hinbegeben hatte, wieder heraus. Im Rahmen dieser Arbeit machte ich Bekanntschaft mit einigen Persönlichkeitsanteilen von mir, die schon lange im Schatten verborgen waren. Diese Arbeit war mir zwar nicht ganz neu, wusste ich doch den Tag würde es nicht geben ohne die Nacht. Und die Liebe nicht ohne die Angst. Was ich jedoch bisher immer getan hatte, war diese vermeintlich negativen Emotionen wegzuklopfen, zu transformieren, zu wandeln, doch das war keine dauerhafte Lösung.

Die Lösung heißt Integration und mit jedem Teil den ich mir anschaute und von dem ich mir bewusst machte, dass er für mich und nicht gegen mich war, eröffnete sich mir auch das Potenzial das auf der anderen Seite lag, den Teil von mir, der als Kind nicht sein durfte. Und das haben wir alle, auch wenn wir eine vermeintlich unbeschwerte Kindheit hatten. Um es noch etwas deutlicher zu machen.

Ich schaute mir den Aspekt von mir an, der verantwortlich dafür war, dass ich die von mir gewünschte Lebensfreude nicht erfahren konnte. Denn irgendwie hatte ich da ja einen heftigen Widerstand dagegen. Und genau diesen Widerstand schaute ich mir an. Wie das genau geht erkläre ich in einem extra Beitrag, nur soviel es ist eine Art channeln, aber nicht das klassische channeln von z. B. Verstorbenen oder dem höheren Selbst, sondern von diesen Aspekten von mir. Und ich muss sagen, ich war verblüfft. Das mag jetzt zwar alles etwas verrückt klingen, doch das funktioniert in der Tat und ist nicht nur faszinierend, sondern sehr aufschlussreich.

Wenn ich nun also diesen Widerstand angehört/geschaut habe, schaue ich mir auch den Teil, der dem gegenübersteht an. Nachdem auch dieser gesprochen hat, ist es meine Aufgabe eine Lösung zu finden, in der Beide berücksichtigt werden, wo also das höhere Wohl von Beiden erfüllt werden sollte und so entsteht etwas neues, was mir dient, statt gegen mich zu arbeiten. Ich war der Lebensfreude einen bedeutenden Schritt näher. Wie gesagt, ich werde das noch ganz genau beschreiben, kann jedoch an dieser Stelle die Bücher von Teal Swan jedem, der sich mit so etwas beschäftigt empfehlen. Ich vermische das zwar ein bisschen mit meinen eigenen Werkzeugen, aber ich gebe ihrer Arbeit eindeutig ein Prädikat wertvoll.

Jetzt sind natürlich Gefühle jeder Art willkommen, was nicht heißt, dass ich negative Gefühle jetzt als angenehm empfinde, aber ich fühle mich ihnen nicht mehr ausgeliefert und ich bin noch eine Lernende oder besser Dazulernende, was diese Integrationsarbeit angeht.

Fazit: Jedes Gefühl ist eine Botschaft. Und fühlen tun wir nun einmal mit unserem Körper, ohne ihn wäre das überhaupt nicht möglich. Jetzt gilt es nur herauszufinden, ob unser Körper, die Bühne unserer Gefühle ein Trauerspiel, Drama, eine Komödie, eine lovestory oder was auch immer aufführt. Die gute Nachricht, wir können da Einfluß drauf nehmen.

Aber das muss erlernt werden, wie eine Sprache oder ein Beruf. Aber es ist möglich. Und es nimmt mir, gerade auch in Zeiten wie diesen, das Gefühl der Machtlosigkeit. Mehr dazu in vielen weiten Beiträgen.

Liebe Grüße und wieder einen Strauß bunte Blumen aus meinem Herzen

Petra

Rezept – Zuchini Nudeln extra lecker

Heute soll es jetzt das erste Rohkost Rezept auf meinem Blog geben. Ich muss zugeben, dass ich da gerade aus der Not (eine Zuchini muss noch weg) eine Tugend (einen leckeren Salat) gezaubert habe.

1 mittelgroße Zuchini – drehen oder fein raspeln

1 leckere rote Spitzpaprika – fein raspeln (die sind so schön, dass ich mir gleich eine beim Vorpacken, für den Markt morgen, mitgenommen habe)

Lauchzwiebeln – Menge nach Wahl

eine große handvoll Spitzkohl fein geschnitten und gut durchgeknetet (das macht ihn ganz zart und spaltet ihn auf, so dass der organische Schwefel super aufgenommen werden kann – und es schmeckt leicht scharf/süß

Dazu gibt es eines meiner leckeren Cashewdressings:

Cashewbruch (große handvoll oder eben nach Wahl), Zitronensaft, Gartenkräuter, Majoran, Salz, etwas Ahornsirup und Wasser. Je nachdem wie dick das Dressing sein soll, mehr oder weniger Wasser nehmen. Als Empfehlung immer etwas mehr Wasser, als Cashewkerne drin sind, so dass das Wasser etwas übersteht.

1/2 Avocado obenauf und diese mit Gute Laune Blüten von Sonnentor bestreuen.

Und jetzt genießen. Ich bin nicht so der Abwiegemensche, ich mache das immer so nach Gefühl und das passt dann auch immer. Also einfach ausprobieren.

Noch etwas zu den Kräutern, da variiere ich, wenn ich frische habe, dann nehme ich frische, aber ich nehme auch gerne mal welche aus der Tüte und da sind die Gartenkräuter nun einmal unser Vavorit.

Und wenn ihr nicht nur einen richtig leckeren und gesunden Salat haben möchtet, dann aktiviert den doch noch mit ganz viel Liebe. Wie das genau geht zeige ich euch in Kürze hier auf meinem Blog.

Liebe Grüße und ganz viel Blumen aus meinem Herzen

Petra